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	<title>Wahnsinn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import aus TXT&lt;/p&gt;
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:45:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Wahnsinn ist der [[Sinn]] des Wähnens in der Ahnung eines [[abwesenden]] Sinngehalts, worin sich kein [[anwesender]] [[Sinn]] [[erkennen]] lässt weil sich die [[Sinne]] selbst [[ungewiss]] sind, für sich eine [[Wahrnehmung]] ohne [[Körper]] zu sein scheinen und sich gegen sich durch eine [[Sinnbildung]] des [[Wahns]] [[verkehren]] (siehe hierzu [[Psychose]]). Im Wahnsinn verwirklicht sich ein [[abstrakter Sinn]], der sich in seinen [[Empfindungen]] selbst außer sich [[fortbestimmt]], sich als [[Sinnbildner]] aus einer [[symbiotischen Selbstbehauptung]] heraus verhält, um das [[abwesende]] [[Wesen]] seiner [[Wahrheit]] zu ent-decken. Er tritt aus dieser hervor als ein Geraune von [[Stimmungen]] im [[Gedächtnis]] der [[Wahrnehmung]], aus der die [[Psyche]] [[Inhalte]] bezieht, die einer durch Erregung [[traumlos]] aufgelösten Wahrnehmung die [[Substanz]] vermittelt, die ihr durch äußerliche [[Gewissheiten]] Frieden verschafft, ihre Unruhe befriedigt. Es sind Vorgriffe auf eine Wahrnehmung, die sich darin ihre Ungegenwärtigkeit erklärt. Es geht dabei um Inhalte, die sich substanziell aus etwas ergeben, was jenseits des Wahnsinns nicht wahrnehmbar ist, weil sie z.B. durch eine [[erzieherische Beziehung]] oder einem [[Double-Bind]] grundlegend und dauerhaft ausgeschieden wurden.Dieser Sinn kann etwas darstellen, was entweder nur in einem einzelnen Menschen wahr ist, oder auch kulturelle Inhalte, die bis zum Massenwahn gehen (siehe auch [[Sekte]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Abstraktionskraft]] ist die [[Wirkung]] einer [[antäußerten]] [[Beziehung]]. Sie entsteht im [[Trieb]] ihres Unfriedens in einer unbefriedigten [[Beziehung]], die sich [[sinnlich]] [[verselbständigt]] hat, die also gewalttätig wird, wo und weil sie [[unsinnig]] geworden, wo sie [[substanziell]] außer sich geraten ist und im [[Trieb]] ihrer [[wesentliche]] [[Lebensäußerung]] entstellt und in ihrer Entstellung entstellt sit, die sie [[verrückt]] macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wahn ist eine [[entäußerte]] [[Identität]] der [[Wahrnehmung]] (siehe [[Wahrnehmungsidentität]]), die eine innere [[Wahrheit]] aus sich selbst heraus sucht ([[Selbstwahrnehmung]]), die außer sich unmnöglich ist - dem [[Traum]] ganz ähnlich. In der gewähnten [[Wahrheit]] [[ereignet]] sich ein [[Gefühl]], das seine [[Empfindungen]] nurmehr [[interpretieren]] kann als ein inneres [[Ereignis]], weil es seinen [[Körper]] hinter sich gelassen hat. Er bildet sich als ein eigener [[Gedanke]], der sich mit seiner Erwähnung gegen die [[Wahrnehmung]] richtet, weil er sie nicht ertragen kann und daher sich selbst tragen muss. Das [[Denken]] ist hierbei von einem Chaos seiner [[Empfindungen]] beherrscht und muss sich über die [[Wahrnehmung]] [[Sinn]] verschaffen, um ihr einen gewähnten [[Sinn]] zu geben gegen das, was sie nicht fassen kann. Er besteht aus den [[Empfindungen]] absolut gewordener [[Selbstgefühle]], die eine Schutzmacht vor der wirklichen [[Wahrnehmung]] errichten, um die Panik, die sie verursachen würde, durch einen [[Eigensinn]] der Wahrnehmung, durch eine eigene Sensorik abzuwehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahnsinn kann in Momenten oder auch dauerhaft auftreten, je nachdem, wie total sich darin [[Selbstentfremdung]] vollzieht, wie total also eine [[notwendig]] gewordene [[Selbstaufhebung]] sich verwirklichen muss. Die [[Wahrnehmung]] einer [[Vernichtung]] kann für die [[Selbstwahrnehmung]] selbst vernichtend sein, wenn sie deren [[Sinn]] zerstört, wenn sie so total in ihrer [[traumatischen]] [[Wirkung]] ist, dass ihr [[Schmerz]] unendlich ist, dass er also keinen sinnlichen Boden mehr findet und nichts von sich [[wirklich]] empfinden kann. Im [[Gefühl]] kehrt sich dann die [[Empfindung]] eines in sich total gewordenen [[Selbstgefühls]] gegen sich selbst und vollzieht die [[Nichtung]] der [[Selbstwahrnehmung]] in der Hervorkehrung ihrer [[Verkehrung]] bis hin zu einem Wahngebilde, das sie in sich, also in ihrer [[Ausschließlichkeit]] als Interpretation ihrer Selbstwahrnehmung zusammenschließt. Ihre Empfindungen werden dadurch wieder gegenständlich, dass sie sich ihre [[Gegenstände]] in ihrer [[Selbstwahrnehmung]] aus den Inhalten ihrer [[psychischen]] [[Erinnerung]] erfühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wahn ist - dem [[Traum]] ganz ähnlichn - ein inneres [[Ereignis]], das sich gegen die [[Wahrnehmung]] richtet, um ihr einen [[Sinn]] zu vermitteln gegen das, was sie nicht fassen kann. Er besteht aus den [[Empfindungen]] absolut gewordener [[Selbstgefühle]], die eine Schutzmacht vor der wirklichen Wahrnehmung errichten, um die Panik, die sie verursachen würde, durch einen [[Eigensinn]] der Wahrnehmung, durch eine eigene Sensorik abzuwehren. Wer visuelle oder akustische Halluzinationen hat oder seinem Geruchsinn oder Tastsinn nicht mehr trauen kann, versetzt sich ob der Verwirrung, die ihn hierbei überkommen muss, in eine Eigenwelt, die seine innere Wahrmehmung, also das, was hinter allem [[Selbstgefühl]] für ihn [[wahr]] ist und verschafft sich aus ihrem Standort für seine Wahrnehmung innere [[Ereignisse]], die sich gegen die äußeren richten. Es sind Inhalte die einen [[Eigensinn]] aufklären sollen, der in der Wahrnehmung nurmehr als [[Unsinn]] wahrgehabt werden kann. Zum Beispiel spricht in den Stimmen, die auf diese Weise gehört werden, die Macht einer [[Identität]], die sich gegen eine hörigen Wahrnehmung wendet (siehe [[Hörigkeit]]), sich ein Gehör erzeugt für das, was sie nicht hören kann, was aber ihre [[Beziehung]] [[bestimmt]]. Ähnlich kann es dem Geruchsinn ergehen, wenn ein Mensch in einer bestimmten Situation sich und andere nicht riechen, nicht leiden kann. Und wer dem Augenschein erlegen ist, muss dessen Wahrheit als Halluzination erfahren. Der Wahn ist nichts anderes als die [[Wahrnehmung]] einer innerlichen [[Wahrheit]], die von der äußerlichen abgespalten ist, sich gegen ihre [[Entäußerung]] wendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahn entsteht aus der [[Kraft]] einer[[entwirklichten]] [[Wahrnehmung]], die suggestiv geworden war und in sie eindringt. [[Suggestion]] erzeugt die [[Macht]] einer entwirklichten Wahrnehmung, einen Sog, der aus einer [[abwesenden]] [[Wahrheit]] entsteht, aus der die Gegenwärtigkeit ihrer ästhetischen [[Verdichtung]] die Wahrnehmung abstrakt bestimmt und ihre [[Reduktion]] im [[Nichtung]]sprozess, also aus einer vernichteten Wahrnehmung heraus das Gewähnte produziert. Es ist die [[Tätigkeit]] eines [[Eindrucks]] im Wahrnehmungsprozess, die entweder mit einer manipulativen [[Absicht]] an sie gerichet wird oder ihrer Bereitschaft hierfür aus vernichteter Wahrheit in ihrer [[Negation]] selbst entspricht und in der [[Wahrnehmung]] deren [[seelische]] [[Bedingung]] veräußert, indem sie diese ihrem [[Gegenstand]] unterstellt. Das Wahrgehabte wird nicht als [[Inhalt]] der Wahrnehmung wahr, sondern aus ihrer [[Form]], aus dem [[Körper]] ihrer Organe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahnsinn ist ein in seinem [[Wahn]] zusammengeschlossener, ein in sich [[totalisierter]] [[Sinn]] der Sinne, die nicht wahr sein dürfen, eine [[Empfindung]], die [[wähnt]], was seelisch [[wahrgehabt]] wird, was aber nicht [[Empfindung]] sein kann und als [[Gefühl]] zugleich ausgeschlossen, als Wahrnehmung [[vernichtet]] ist. Ihre [[Wahrheit]] wirkt durch dessen [[Negation]] aus seiner [[Ausschließlichkeit]] heraus in die [[Wahrnehmung]] hinein. Das erzeugt Empfindungen, die [[Gefühle]] repräsentieren, die [[wähnen]], was sie [[wahrhaben]] und sich als seelisch begründet erweisen, ohne sinnlich [[gewiss]] sein zu können, die als total ungewisse Wahrnehmung sich mit [[psychischen]] Inhalten füllen, die als Verkörperung ihrer Sinne aus der Versammlung ihrer [[Selbstgefühle]] aus dem [[Gedächtnis]] der [[Psyche]] sich in der Wahrnehmung vergegenwärtigen. Der Wahnsinn ist die Vergegenwärtigung eines [[Körpers]], der sich im [[Wahn]] seiner [[Selbstwahrnehmung]] verwirklicht, um sein [[unwirkliches]] [[Dasein]], die [[Nichtung]] seiner [[Selbstwahrnehmung]] zu ertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft geschieht dies durch [[Stimmen]], die gehört werden, ohne dass ihr Sprecher erkennbar wäre oder auch durch Halluzinationen, die ein Befinden der [[Seele]] artikulieren, das ohne wirklichen Befund und ohne [[Gewissheit]] der [[Wahrnehmung]] ist. Er kann auch daraus bestehen, dass Menschen verschiedene Lebensidentitäten annehmen, die ihnen ermöglichen, sich in verschiedenen Welten auch verschieden zu verhalten und einzuordnen. Der Wahnsinn leidet an einer Wahrheit, die nicht sein kann, an fremder Wahrheit, die wahrgehabt und zugleich durch die Wahrnehmung selbst aufgehoben wird. Er kann als ein Selbstrettungsversuch der Seele angesehen werden, die ihre Wahrnehmung abgestoßen hat und hierdurch selbst außer sich geraten ist und ihre Angst oder Hoffnung oder Glück oder anderes als Negation des Wahrnehmbaren überhaupt lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Wahnsinn geht der absolut [[isolierte]] [[Schmerz]] voraus. Er ist seine seelische Aufhebung, die zu einer Auto[[suggestion]] führt, die in der [[Seele]] als Wahrnehmungs[[identität]]gegen ihn erwächst, die ihre [[Angst]] in einem besonderten [[suggestiven]] Sinn aufhebt, in einem [[Sinn]], der ihre [[Wahrnehmung]] bestimmt und in welchem sie wähnt, sich gegen diese Angst begründen zu können - wenngleich sie hierfür ihren [[Körper]] aufgeben muss. Im [[Wahn]] erscheint sich die [[Seele]] von ihrer Angst gelöst und hat darin ihre, wenn auch unendlich [[zweifel]]hafte [[Selbstbehauptung]] als eine eigene [[isolierte]] [[Wahrheit]], die in der [[Wahrnehmung]] selbst [[wahrgehabt]] wird. Der Wahnsinn ist eine Wahrheit, die nicht sein kann, wie sie ist, eine in ihrem [[Sein]] selbst ausgeschlossene Wahrheit, die ausschließlich und selbst auch wiederum ausschließend das treibt, was Wähnen im Sinn hat: Wahnwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht unbedingt eine gesellschaftliche Wahrheit, die da ihm Wahnsinn steckt; es ist vor allem die Wahrheit einer isolierten Seelenregung, die sich aus der Befindlichkeit der Seele selbst erklärt. Sie richtet sich in den Wahrnehmungen ein - und oft auch in den Wahrnehmungsorganen. Da werden Stimmen gehört oder [[Traum]]bilder gesehen, die wiedergeben, was alleine die Seele aus ihrer Befindlichkeit heraus erkennt, ohne dass dies irgendein anderer Mensch erkennen kann. Es sind Empfindungen aus der Befindlichkeit der Seele, also nicht Seele selbst, was der Begriff Psychose glaubhaft machen will. Die Seele als solche gibt es nicht (siehe [[Sein]]); es ist lediglich die Form, worin die [[Erkenntnis]] eingeschlossen ist und worin sich ein Mensch seelisch befindet. Da diese Erkenntnis aber auch nur für sich zwischen vielen Wahrnehmungen wahr sein kann, bewegt sich der Wahnsinn in den Extremen der [[Wahrnehmung]] als Schub zwischen Selbstüberhebung und Selbstunterwerfung, Entäußerung und Verinnerlichung oder beides in einem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wahnsinn hat viele Gesichter. Allen ist gemein, dass sie einen Sinn ausdrücken, den sie nicht leben können. Er ist ein [[Zustand]], worin die [[Wahrnehmung]] sich selbst ausschließlicher [[Gegenstand]] ist ([[Wahrnehmungs-zustand]]). Die [[Gefühle]] treten unabhängig von der sinnlichen [[Gegenwärtigkeit,]] ihrer [[Empfindung]] auf und schließen diese aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wahnsinn ist die [[Seele]] wie eine Eigenwelt gegenwärtig und von daher in höchster Weise wirklich und wirksam, ohne dass sie für sich etwas sein kann und also nichts dafür kann, was sie betreibt. Sie verharrt in einer absoluten Selbstwahrnehmung und ist im Wahnsinn eine seelische Wahrheit ihrer eigenen Lebensform, Erkenntnis seelischer [[Absicht]], wie auch selbst die Absicht, sich in dieser und durch diese Erkennis aus ihrem Schmerz herauszusetzen. Diese Erkenntnis hat daher keine Wahrnehmung, also keinen eigenen Körper, ist aber voller [[Geist]], Ideen, Befürchtungen, Erwartungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine Wahrheit des Selbstgefühls, welche die eigene Identität ausmacht, deren Wahrnehmung nicht nur bedrängt, sondern aufgehoben ist und also als Wähnung der Identitätsbedrohung unmittelbar und schlagartig an ihre Stelle tritt. Es ist eine bezwungene Identität, welcher auch wirklich einen [[zwanghaften]] [[Übersinn]] voraussetzt, in welchem das Bezwungene als Objekt, als Lebensmittel einer [[Sucht]] leben muss. Sucht ist das prinzipiell Verkannte, was das wahnsinnige Gefühl antreibt und wogegen es sich hervortreibt. Es ist zum einen selbst süchtig, weil es zu sich kommen will, wo es sich nicht finden und empfinden kann. Andererseits vermittelt sich im Wahn ein Sinn, der über die Sucht hinausgeht, der erkennt, was wirklich gesucht wird. So wird im Großenwahn z.B. nicht die Größe gesucht. Es ist das Siechtum der eigenen Identität, welche die Sucht nach Größe hervorruft, weil zuvor fremde Größe eigener Schmerz war. Zugleich erkennt der Wahn die Macht, durch welche seelische Bestimmungen zur Wirkung kommen. Er scheitert an den Möglichkeiten seiner Macht ebenso, wie an seiner Sucht nach Größe. Dem Wahnsinn verbleibt ein Gefühl, in welchem jeder [[Zweifel]] aufgelöst ist, weil er gegen die Sucht nicht möglich war (Sucht ist immer einfältig und zweifelsfrei) und weil er keine Wirkung hat. Die wirklichen Beziehungen verlaufen im Zweifel und wo der Zweifel zum Leben gebracht werden kann, entwickelt sich der Wahn auch zu eigener Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gefühle sind im Zweifel, bevor Wahnsinn ausbricht. Das [[Selbstgefühl]] hat dann meist einen Prozess hinter sich, in welchem es in Extreme kommt, die sich ausschließen und abschließen. Der Wahn kommt als Selbstvergegenwärtigung im freien Fall der Identität wie aus einem Zufall und ohne bestimmten [[Anlass]]. Die Stimmungen hätten es verraten können, aber der Grund steckt dennoch nicht in ihnen. Sie sind bestimmt durch ein Grundgefühl, das entweder seine Aufhebung ahnt oder fürchtet, oder das für sich selbst schon über allem vertrauten Selbstgefühl ist. Der Wahnsinn überkommt einen Menschen dann wie eine Idee, eine Beseelung oder eine Erleuchtung, in welcher Wahrheit verspürt wird, die nicht auf dieser Welt sein kann, wiewohl sie von und für diese Welt ist, eine Wahrheit, die hinter aller Wahrnehmung ist, eine Erkenntnis, die unmittelbar keinen Sinn macht, aber Sinn mitteilt. Aber sie hat ihren [[Raum]] und Körper verlassen. Der Mensch ist dadurch bei sich, dass er außer sich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Grund]] für den Wahnsinn steckt in einer Geschichte voller Selbstverlust und [[Selbstentleibung]]. Er setzt ein süchtiges [[Liebe]]sverhältnis vorraus, das seine [[Wahrheit]] beherrscht (siehe [[Double-Bind]]), das in einem geschlossenen Lebensraum (z.B. [[Familie]]) und unter [[Macht]]verhältnissen anhaltend bestanden hat und im [[Gedächtnis]] fortbesteht. Aber der Wahnsinn besteht auch nur dadurch, dass er dieses Machtverhältnis in sich selbst weiterführt und seine [[zwischenmenschlichen]] Lebensverhältnisse hierunter fortbestimmt. Es ist daher völlig falsch, dem Wahnsinn eine besondere Wahrheit zu verleihen, so, als wäre er eine besonders tiefe Erkenntnis, so etwas, wie der Schamane unter den Eunuchen. Der Wahn verliert seine Notwendigkeit nur dadurch, dass sich ein Mensch - und meist muss es der oder die Betroffene selbst sein - zwischen die Mächte der aufgehobenen Identität, zwischen dem Nichts und nichts Anderes als etwas anderes wirklich zu machen versteht, also als wirklich veränderter Mensch fortbesteht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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