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	<title>Wesensnot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in kulturkritik</subtitle>
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		<author><name>Python</name></author>
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		<title>Python: Automatischer Import aus TXT</title>
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&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wesensnot&amp;diff=1399&amp;oldid=prev</id>
		<title>Python: Automatischer Import</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://kulturkritik.net/mediawiki/index.php?title=Wesensnot&amp;diff=1399&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-07T21:45:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbürger in sich zurücknimmt und als individueller Mensch in seinem empirischen Leben, in seiner individuellen Arbeit, in seinen individuellen Verhältnissen, Gattungswesen geworden ist, erst wenn der Mensch seine &amp;quot;forces propres&amp;quot; [&amp;quot;eigene Kräfte&amp;quot;] als gesellschaftliche Kräfte erkannt und organisiert hat und daher die gesellschaftliche Kraft nicht mehr in der Gestalt der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist die menschliche Emanzipation vollbracht.&amp;quot; ([[MEW 1, S. 370)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesensnot ist die [[Not]] eines [[Wesens]], die nach einer [[Notwendigkeit]] der Veränderung seines [[Wesens]] verlangt, das durch seine [[Formbestimmung]] in einen [[Widerspruch]] zwischen seiner [[Form]] zu ihren [[Inhalten]] geraten ist, sich zu einem [[widersprüchlichen]] [[Ganzen]] entwickelt hat (siehe [[Wesenslogik]]), und von daher sich nicht mehr durch einzelne, sondern nur noch durch eine ganz [[allgemeine]] Veränderung des [[Lebens]] aufheben lässt. Um dem [[Substanz]]verlust infolge seiner [[Formbestimmung]] zu entgehen, um den Widerspruch seiner Lebensformen in seinen [[Lebensverhältnissen]] aufzulösen, verlangt dies eine inhaltliche Erneuerung durch die Überwindung ihrer anachronistischen [[Form,]] durch den Rekurs auf die [[Natur]] des darin entwickelten [[Wesens]] (siehe hierzu auch [[Revolution]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutend ist der [[Begriff]] durch die [[Kritik]] an Hegel, die Marx mit einer Neufassung seines Verständnisses von [[Entfremdung]] über dessen Philosophie hinaus führte. Weil für Marx nicht der Begriff einer [[Idee]] das [[Sein]] bestimmen kann (siehe [[Feuerbachthesen]]), sondern sich das [[Sein]] durch eine [[Realabstraktion]] sich in einer [[Iealität]] des [[abstrakt Allgemeinen]] [[Daseins]] [[ermächtigt]], durch die sich die [[Geschichte]] fortbilden, verwirklichen könne. Damit kehrte er das Hegelsche [[Wesen]] als bloß [[abstrakt Allgemeines]] einer [[Idee]] um zum [[Wesen]] der [[entfremdeten]] [[Wirklichkeit]] des [[Kapitalismus]], das nach Hegel zum absoluten Geist strebt und daher in eine [[schlechte Unendlichkeit]] versetzt wird. Marx bezog aus der gesellschaftlichen Vermittlung des des produzierten [[Reichtums]] einer [[Gesellschaft]], die ihre [[Elementarform]] in der [[Ware]] hat, einen [[Widerspruch]] von [[allgemeiner]] Form einer [[Abstraktion]] zu den einzelnen Inhalten der darin gebildeten Bedürfnisse, der [[notwendig]] in einer [[Macht]] der [[Abstraktionskraft]] eines [[fremden]] [[Wesens]] als [[Formbestimmung]] der [[Gesellschaft]] durch ihre [[Wertform]] aufgeht. Was dann deren Wesensnot ausmacht, ist der [[Selbstwiderspruch]] ihres menschlichen [[Lebensverhältnisses]] das unmenschlich [[bestimmt]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein [[Widerspruch]], in welchem das [[Subjekt]] seines [[Lebens]] objektiv [[fremdbestimmt]] existieren muss. Und dies hat sich in der bisherigen [[Geschichte]] auch im Fortschreiten der [[Naturmächtigleit]] der Menschen bis heute im [[Verhältnis]] ihrer [[Produktivkraft]] zu ihrer ihrer [[Arbeit]], zur Erzeugung ihrer [[Sache]] entwickelt. In ihrer gesellschaftlichen [[Wirklichkeit]] beziehen sich die Menschen im [[Allgemeinen]] schon immer gegenständlich auf sich und ihre [[Sache]], sind sinnlich hierüber immer schon durch diese [[gesellschaftlich]] vermittelt. So sind zwar die Menschen sachlich durch den [[Gegenstand]] ihres [[Lebens]] und durch ihre [[Sache]] zugleich menschlich, also immer auch durch ihre [[Subjektivität]] [[bestimmt]], sind aber objektiv zugleich nur durch sie gesellschaftlich, ihr auch unterworfen, von ihr abhängig (lat. subjectum: das sub=darunter-jektum=geworfene im Sinne von Zugrundeliegendem). Sie sind [[bestimmend]]. weil sie darin ihr Leben geäußert und veräußert haben und außer sich finden und zugleich in einer bestimmten [[Beziehung]] durch ihr Produkt, darin bestimmt. Als gesellschaftliches Subjekt sind sie in der Beziehung auf ihre Produkre, auf den [[Reichtum]] ihrer [[Gesellschaft]] bestimmend und bestimmt zugleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sachlich erkennen sie sich nur durch die [[gesellschaftliche]] [[Form]], in der diese für sie [[da ist]]. Wo diese aber nicht mehr wirklich für sie da ist, das [[Dasein]] dieser [[Form]] nicht dem gesellschaftlichen Inhalt ihrer [[Sache]], dem [[Reichtum]] ihrer [[Beziehungen]] entspricht, wird [[Gesellschaft]] zu einer [[Form]] des Mangels an [[Sinn]] für ihre [[Sache]] und diese als hiervon getrenntes gesellschaftliches Produkt, das als [[fremde]][[Form]] gleichgültig, bestimmt und [[gleichgültig]] gegen ihre Bestimmtheit ist und von daher ihre gesellschaftlicher Lebensäußerung durch ihr [[gleichgültiges]], ihr gleich geltendes Dasein [[bestimmend]] und für sich selbst mächtig wird: Sie wird zur [[Formbestimmung]] ihrer Entfremdung, in der diese nur in einer [[abstrakten]] [[Beziehung]] rein persönlich und [[privat]] für sie da ist, ganz gleich, wie und warum die Menschen als [[Personen]] mit Menschen [[gesellschaftlich]] oder [[gemeinschaftlich]] zwischen sich und anderen verkehren, ganz [[gleichgültig]], wie sie sich gegenständlich oder [[zwischenmenschlich]] darin finden und [[erkennen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einen grundlegenden Fehler des [[Marxismus]] wird gerne von soziologischer Seite hervorgehoben, dass dem [[historischen Materialismus]] vorzuwerfen sei, mit dem [[Begriff]] des [[Klassenkampfs]] und der [[Notwendigkeit]] seiner [[Aufhebung]] in einer klassenlosen [[Gesellschaft]] ein [[Geschichtsobjektivismus]], eine geschichtliche Teleologie (siehe auch [[Ontologie]]) betrieben würde, welche die Menschen von ihrer individuellen [[Emanzipation]] ablenken und damit ihre [[Verallgemeinerung]] zu einer gesellschaftlichen Fortentwicklung behindern würde. Von daher war auch die Kritik von [[Adorno]] am hegelschen und marxistischem Verständnis von der [[Wahrheit]] eines Ganzen als [[totalitäres]] Geschichtsverständnis und seinem Vorschlag entstanden, ihn durch den [[Begriff]] der Unwahrheit, der [[Täuschung]] zu ersetzen, die schließlich zu seinem Konstrukt einer [[negativen Dialektik]] gegen totalitäres Denken geführt hatte. Doch auch eine Individuelle Emanzipation bezieht sich immer schon auf die [[Notwendigkeit]] einer Befreiung, ebenso wie die gesellschaftliche als Ganzes, als die Wendung einer ganzen Not, die durch die gegenwärtige Gesellschaft im [[Allgemeinen]] - und damit eben auch im [[Ganzen]] - schon gegeben ist. [[Fortschritt]] lässt sich eben nur im [[Verhältnis]] von [[Freiheit]] und [[Notwendigkeit]] formulieren und nicht relativieren. Und schon bei [[Adorno]] lässt sich zeigen, wie die Leugnung einer ganzen [[Notwendigkeit]] als [[Not]] im Großen und [[Ganzen]] durch deren Substanzlosigkeit zu einem weit sublimeren [[Totalitarismus]] führt - nämlich der Behauptung eines &amp;quot;richtigen [[Lebens]]&amp;quot; führen muss, die gegen ein &amp;quot;[[falsches]] Leben&amp;quot; zu positionieren wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Wesen]] ist das, was im [[Ganzen]] vieler [[Eigenschaften]] deren Zusammenhang ausmacht, weil es sich in allem, worin es erscheint, zeigt und erweisen lässt (siehe [[Allgemeinheit]]) und über diese hinweg als ihre [[subjektive]] [[Substanz]] (siehe auch [[Subjekt]]) Bestand hat. In seiner [[Anwesenheit]] ist es konkret, in seiner [[Abwesenheit]] nur [[abstrakt]] da. Es ist immer schon [[notwendig]] [[objektiv]] da, weil es &amp;quot;seine Natur außer sich hat&amp;quot;. Es wird in dem und durch das wachsen, durch das es [[bestimmt]] ist und kann durch den Zuwachs an bestimmtem [[Sein]], durch seinen ihm eigenen Antrieb, durch seine [[Natur]] und durch die [[natürliche Intelligenz]] seiner organischen [[Geschichte]] mit und durch seine [[Substanz]] sich verändern, solange es nicht verwest ist. Es kann aber wesentlich auch anders werden, wenn etwas wesentlich Anderes daraus hervortritt (siehe [[Emergenz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wesen das nur abstrakt existieren kann, ist nicht wirklich ganz, daher [[unwirklich]] da. Sein Zusammenhang ist [[ungewiss]], die Einheit der [[Bestimmungen]] eines [[Seins]] in seinem Dasein gebrochen, weil es seine [[Seinsbestimmung]] nur in seiner [[Not]], also nur unwirklich [[erfahren]] kann und es daher als bloße [[Notwendigkeit]] seines [[Daseins]] leben muss. Sein Wesen bleibt in einem wesentlichen Unterschied zu allem, was da ist; sein Dasein [[erscheint]] zugleich als sein Verlust. Alles Wesentliche steht im [[Zweifel]], weil es nur zwiespältig da ist, sowohl das eine wie das andere, das in seinem [[Doppelcharakter]] sich an seiner [[Erscheinung]] zermürbt, immer [[widersinniger]] wird. Im Wesen lässt sich die Erscheinung nicht wirklich aufklären, weil es abwesend bleibt, unwirklich und nur im Gedanken sich erklären lässt, seinen [[Grund]], nur im Zirkel seiner [[Notwendigkeiten]] erkennen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Hegel ist das Wesen &amp;quot;die Beziehung auf sich selbst, nur indem sie Beziehung auf Anderes, das aber unmittelbar nicht als Seiendes, sondern ein Gesetztes und Vermitteltes ist.&amp;quot; (Enzyklopädie § 112) Aber nach seiner Logik ist dem das [[Dasein]] vorausgesetzt, weil dieses bestimmungslos ist. Dies jedoch erschwert dessen begreifen ungemein, weil damit etwas schon da ist, ohne bestimmtes Wesen zu haben, und Wesen wird, nur um bestimmt zu scheinen. Wie kann es etwas sein und doch nur &amp;quot;ein Scheinen in sich selbst&amp;quot; (ebd.)? Doch nur dadurch, dass der Schein selbst sowohl Widerschein des Seins, wie auch Schein für sich wäre, also Unsinn. Es macht einen Zirkel der Hegelschen Logik, welcher zeigt, dass Wesentliches bei Hegel nicht sein kann ohne schon da zu sein. Dies liegt am reinen Denken Hegels, dem Fortbestimmen des Logischen als Idee der Welt, nach welcher das Leere die Fülle bestimmt, das Abstrakte das Konkrete. Dies aber stimmt nur für die schon ausgesonderte Abstraktion, für die aus dem Dasein erschlossene Abstraktion. Aber Hegels Denken macht Analyse dann überflüssig, wenn sie einmal zur Logik gekommen ist. So wird zwar ein logisches Denken gepflegt, aber die Logik haut in Wirklichkeit nicht hin, weil sie Wesenslogik sein will, ohne ein wirkliches Wesen haben zu können. Doch &amp;quot;ein unwirkliches Wesen ist ein Unwesen&amp;quot; (Marx). Das Denken in dieser Logik führt zur Fixation des Gedankens als solchen, zur logischen Idealität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wesen ohne [[Wirklichkeit]], ein Wesen, das [[Wirkung]] hat, ohne [[wirklich]] zu sein, ist ein [[abstraktes]] Wesen (siehe [[Realabstraktion]]). Aber ein abstraktes Wesen kann nur das Wesen einer [[Abstraktion]] sein, als Wesen sein, das keinerlei Existenz hat, sondern nur darin existiert , worin es erscheint, wo es als Bestimmung einer Form, also [[Formbestimmung]] ist. Es macht die [[Substanz]] eines [[Begriffs]] aus, der sich in den [[Erscheinungen]] einer wesentlichen Abstraktion entfaltet. Das Wesen war als Substrat der Erscheinungen durch Analyse erschlossen, bevor es sich als Begriff der Erscheinungen, als [[Substanz]] des Mannigfaltigen beweisen lässt. Erst damit wird etwas als Erscheinung von etwas anderem, als Reflexion gewusst und kann in seinem hintergründigen Zusammenhang mit anderem begriffen werden (siehe hierzu auch die Unterschiede zwischen[[dialektischem Materialismus]] und [[historischem Materialismus]]).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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