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	<title>Wirtschaftswachstum - Versionsgeschichte</title>
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		<author><name>Python</name></author>
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&lt;br /&gt;
im Unterschied zum [[Wertwachstum]] ist ein Wirtschaftswachstum die Intensivierung der Wirtschaftlichkeit der Arbeit, eine Verbesserung der [[Nutzung]] der Produktionsmittel, das Anwachsen der Reichtumsproduktion pro Arbeitsaufwand, also die [[Entwicklung]] der [[Produktivkraft]], der [[Produktionsmittel]] und der Gesellschaftsform des [[Reichtums]] an Produkten und [[Mehrprodukten]]. Es ist das Anwachsen des [[Lebensstandards]] einer [[Gesellschaft]], qualitative Fortbildung der [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]] der Menschen, ihrer [[Naturmacht]] als soziale [[Macht]] ihrer politischen Form, in der sie sowohl in ihrer individuellen Vielfalt ihrer [[Bedürfnisse]] quantifiziert verallgemeinert ist, als auch qualitativ in ihrer gesellschaftlichen [[Sinnbildung]], als ihre [[Kultur]], als Produkt, worin sich die nützlichen Wirtschaftsbeziehungen auch als sinnvoll in ihren kulturellen erweisen, [[Sinn]] und [[Nutzen]] also sich im Produkt gesellschaftlich vereinen. Wirtschaftswachstum ist daher der Kern der gesellschaftlichen [[Geschichte]] der Menschen, die Fortbildung ihres Lebensreichtums mit und durch die Überwindung von Naturnotwendigkeiten, also Minderung des [[Aufwands]] zur [[Reproduktion]] und Fortbildung der menschlichen [[Arbeit]] und ihrer [[Bedürfnisse]], ihrer [[Eigenschaften]] und [[Fähigkeiten]], wie sie hieraus erwachsen und wie sie auch hierfür [[entwickelt]] werden. Wirtschaftswachstum ist von daher vor allem die [[Freiheit]] ihrer Kulturgeschichte, ihre unentwegte [[Emanzipation]], soweit sie in einer [[Form]] verläuft, in der sie nicht äußerlich (siehe [[Formbestimmung]]) bestimmt wird. Sie bezieht sich daher immer auf die geschichtlichen [[Bedingungen]] ihres [[Daseins]], ihrer Existenzform. In der derzeitigen Gesellschaftform vewirklicht sich das Wirtschaftswachstum daher über das [[Wertwachstum]] in der [[Wertrealisation]], in der es sich [[widersprüchlich]] als [[Form]] der [[bezahlten Arbeit]] zum [[Mehrwert]] als [[Form]] [[unbezahlter Arbeit]] verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwieweit diese [[Geschichte]] auch der gesellschaftlichen [[Form]] ihrer [[Zeit]] entspricht, das macht ihre [[Wirklichkeit]] und deren [[Widersprüche]] aus, der Gesellschaftlichkeit des [[Lebensstandards]] der Menschen und ihrer sozialen [[Strukturen]] und auch ihrer politischen Machtverhältnisse in ihrem Zeitverlauf und Anachronismus. Denn diese sind die reale Wirtschaftsform der [[Reproduktion]] und Reichtumsbildung, von daher auch das [[Verhältnis]] der [[Individuen]] zu ihrer [[Gesellschaft]], sowohl als Verhältnis der Reproduktion zu ihrer Bereicherung, der [[politischen]] [[Wirklichkeit]] und Einflussnahme auf die Fortbildung des [[Lebensstandards]]. Denn darin können sie nicht einander [[gleichgültig]] sein, also nicht [[wirklich]] gegeneinander [[konkurrieren]]. Darin werden sie immer unterschieden sein und ihre [[Fähigkeiten]] auch unterschiedlich in ihren [[Eigenschaften]] verwirklichen und entfalten. Das macht die [[Wahrheit]] ihres Bedarfs aus, den sie individuell bestimmen, der das [[Verhalten]] ihrer [[Freiheit]] zu ihrer [[Notwendigkeit]] als Form ihres [[Eigentums]] und ihrer Eigentümlichkeit ausmacht, wie sie auch in der vertikalen Gliederung ihrer gesellschaftlichen Anteilnahme sowohl bestimmt (siehe auch [[Arbeitsteilung]]), wie es auch davon bestimmt ist (siehe hierzu auch [[internationale Kommunalwirtschaft]]). &amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirtschaftswachstum wird im Kapitalismus von einer [[Verwertungslogik]], von der [[Notwendigkeit]] der Verwertung einer [[Produktivität]] bestimmt, welche die Akkumulation von [[Kapital]] gegen die Entwertung der [[Arbeit]] bestimmt, indem sie ihre [[Ausbeutung]] intensiviert. Das Verwertungsprinzip der [[Arbeit]], das sich über die [[Konkurrenz]] auf den Märkten darstellt, zeigt seinen [[Widersinn]] in der Absurdität seiner Verwirklichung, bei der mit wachsender [[Produktivität]] die [[Arbeit]] entwertet (siehe auch [[Automation]]), der [[Lohn]] immer geringer, also auch seine Kaufkraft immer krisenhafter werden müsste, was nur durch Verschärfung des Verwertungsprinzips, also der Intensivierung ihrer [[Ausbeutung]] mit der Länge des [[Arbeitstags]] und der Marktausdehnung auszugleichen ist. Das [[Wertwachstum]] folgt dem [[Trieb]] des Kapitals, dem [[Fall der Profitrate]] durch die Entwertung der [[Arbeitskraft]] zugleich mit der Akkumulation des [[Mehrwerts]] in der Hand des [[Kapitals]] und der Finanzmärkte entgegenzuwirken und scheitert dennoch tendenziell an der Minderung des Bedarfs an seiner Produktmasse (siehe [[Überproduktion]]). Die politische Macht des Kapitals verselbständigt daher sich in der dauerhaften Tendenz dieses Verhältnisses über das Kreditsystem zu einem Schuldgeldsystem, welches das [[Wertwachstum]] in unrealisierbare Wertmassen treibt.&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrifflich kann Wirtschaftswachstum eigentlich nur ein Fortschritt im Wirtschaften sein. Denn [[Wirtschaft]] bedeutet eine sorgsame Durchführung von [[Arbeit]] und Haushaltung mit dem Vermögen und den Kräften, wodurch die vorhandenen Ressourcen der optimalen [[Nutzung]] als Mittel des Lebenserhalts und Lebensgenusses für Menschen, zur bestmöglichen Entfaltung menschlicher Bedürfnisse zugeführt werden. Wirtschaft sucht die Möglichkeit der Mittel für diesen Zweck zu optimieren, die Produktivkräfte zu verbessern und fortzuentwickeln und ihre Produkte auf den Bedarf hin zu berechnen, also damit auch die Ressourcen zu schonen. Sie ist sozusagen die [[Intelligenz]] der gesellschaftlichen [[Arbeit]], welche ihre wesentliche Last, den Aufwand der Produktion, zu mindern sucht und ihre [[Produktivkraft]] von daher befördert und die Verteilung der Güter ohne große Verluste gewährleistet und ihren Produkten den Sinn verleiht, die sie für die Menschen haben sollen. Demnach würde ein Wirtschaftswachstum die Verminderung der Arbeitsaufwände befördern, ihre Verteilung auf die Träger der Produktivkraft optimieren durch Ausgleichung der Lasten und Ansporn durch die Verbesserung des Lebensstandards in der Gesellschaft. [[Arbeitslosigkeit]] und Überbevölkerung wäre in einem funktionierenden Wirtschaftswachstum unmöglich, der Zeitaufwand, also die [[Arbeitszeit]] wesentlich geringer und ein verbesserter Lebensstandard einer Gesellschaft mit zunehmender [[Mehrproduktion]] gewährleistet.&amp;lt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlicher Fortschritt kann also nur heißen, dass immer weniger Aufwand für immer sinnvollere Produkte aufgebracht wird. Gesellschaftlicher Fortschritt kann also nur sein, wenn etwas gänzlich Subjektives - Sinn - sich mit etwas gänzlich Objektivem - dem Nutzen - vereint hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch diese Intelligenz wird durch die Form, in welcher Wirtschaftswachstum im Kapitalismus als [[Wertwachstum]] betrieben wird, zu einer Verdummung der [[Produktivität]]. Unter solchen Bedingungen richtet sie sich nach den [[Wertabstraktionen]] des Warenmarktes und betreibt schon durch die [[Preisbildung]] und die Vernichtung unabsetzbarer Produkte und der systemimmanenten Entwertung der Lebenskräfte eine ungeheuerliche Verschwendung, die ihre Wirtschaftsform in ihrem Sinn und Zweck umkehrt, sie zunehmend unwirtschaftlich macht. Sie dient unter den Bedingungen der Verwertungswirtschaft nur der Kapitalform selbst, also der Anreicherung von Kapital, das als Kapitalmacht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Menschen zurückkommt. Marx wirft der bürgerlichen Ökonomie vor, anstelle eines Wirtschaftswachstums lediglich ein Wachstum der Kapitalakkumulation und deren Geldform auf den Finanzmärkten zu betreiben (siehe [[Wertwachstum]]). Diesem Wachstum geht es gerade nicht darum, ein Wirtschaftswachstum zu leisten, weil sie weitgehend politische Interessen verfolgt in dem, wofür die Wirtschaft vorwiegend zur politischen Machtverstärkung des Kapitals benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftswachstum ist für die Volkswirtschaftslehre der politischen Ökonomie die Messgröße für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP), in welchem dessen [[Wert]] in [[Geld]] beziffert wird, also der Gesamt[[preis]] der in einem Land und einem Jahr erzeugten Güter ([[Waren]] und [[Dienstleistungen]]) als entsprechender Geldwert der Produkte in dieser Zeitspanne ermittelt wird. Hierbei wird der Eindruck erweckt, als sei der [[Mehrwert]], den die Produkte monetär als [[Preise]] darstellen, zugleich der Wert des [[Mehrprodukts]], das in dieser Zeit tatsächlich als Warenmenge unter die Menschen gekommen ist. Doch das ist mitnichten der Fall. Die [[Preis]]summe aller im Inland produzierten Güter, also aller hier geschaffenen [[Waren]], und die Preissumme aller hier als Waren zirkulierenden Güter fällt weit auseinander. Die Güteranteile zur Reproduktion und Verbesserung des Lebensstandards zusammen mit den Profiten, die damit gemacht werden, also den Kapitalzuwächsen, die einen inländischen [[Mehrwert]], also ein Mehr an inländischer [[Arbeit]] real darstellen, und die Güteranteile zur Reproduktion und Verbesserung des Lebensstandards, die einen ausländischen [[Mehrwert]], also ein Mehr an ausländischer [[Arbeit]] real darstellen, unterscheiden sich in ihrem jeweiligen Gesamtwert so gewaltig, wie es nur die Währung im Verhältnis der unterschiedlichen Durchschnittslöhne der jeweiligen Länder pro Durchschnittsarbeitszeit ausdrücken kann (z.B. 1.900 EUR netto in Deutschland zu 50 EUR netto in Bangladesch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzulande ist die Arbeitsmenge, die in die kapitalistische Verwertung der Arbeit eingeht, geradezu umgekehrt proportional zum [[Wert]] der Arbeitsprodukte, die auf dem Warenmarkt zur Verfügung stehen. Wert hat substanziell nur menschliche Arbeit. Und gerade deren Wert, der in den Waren auf den hiesigen Märkten gehandelt wird, entspringt zum größeren Teil nicht dem Inlandsprodukt, sondern kommt aus dem Ausland, entspringt also ausländischer Arbeit oder auch dem Arbeitswert inländisch beschäftigter Ausländer. Aus inländischer Arbeit wird hauptsächlich Wert entzogen durch den Einkauf von Güter oder Leistungen, die als Realprodukte nur noch wenig wirklich verausgabte Arbeit darstellen - wie z.B. [[Miete]] aus längst abgeschriebenen Immobilien, Energie aus extrem verteuerten Ressourcen (meist Ausland), Technologie längst finanzierter und amortisierter Intelligenzleistungen (z.B. Programme). Es handelt sich hierbei nicht einmal um ein echtes [[Wertwachstum]], weil hier im Grunde Auslandsproduktion, die auf dem Weltmarkt durch die Preisdiktate der Pharma- und Technologieexporteure billig eingekauft wurde, zur [[Reproduktion]] der Bevölkerung vermarktet und hieraus ihr Arbeitswert im Nachhinein der inländischen Produktion gewonnen wird, also im Grunde fremder Arbeitswert durch Bezahlung der inländischen Arbeitskräfte realisiert wird (siehe [[Negativverwertung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;quot;[[Kritik der politischen Ökonomie]]&amp;quot; von Karl Marx, die er in mehreren Werken ([[Philosophisch-Ökonomische Manuskripte]], [[Grundrisse der politischen Ökonomie]], Kapital [[Band 1]], [[Band 2]], [[Band 3]], Theorien über den Mehrwert [[Teil 1]], [[Teil 2]], [[Teil 3]], [[Zur Kritik der politischen Ökonomie - Ökonomisches Manuskript 1861-1863]]) ausführt, weist er nach, dass der [[Kapitalismus]] eine Wirtschaftsform ist, die sich selbst unnötig machen würde, wenn sie den Potenzialen des Wirtschaftswachstums frei folgen würde, indem sie dann die [[Produktionsmittel]] für rein wirtschaftliche Zwecke entwickeln müsste. Die Produktionsform des [[Kapitals]] steht aber wesentlich in einem geschichtlichen [[Widerspruch]] zu ihrem Vermögen, die gesellschaftlichen Potenzen, die sie mit anwachsender Produktivität fortbilden, auch zur Entwicklung der politischen Macht ihres Privateigentums so fortzutreiben, mit der sie dieses beherrschen und für sich bestimmen können. Mit der Aneignung des gesellschaftlichen Fortschritts widersprechen sie der privaten Form der Aneignung ihrer Produkte und verschärfen die Ausbeutungsrate (siehe [[Mehrwertrate]]) um den Wert ihrer anwachsenden Produktivität in den Produkten zu halten, um also ihr Kapital nicht zu entwerten. Dies ist aber auf Dauer nicht möglich, sodass letztlich ihre [[Profitrate tendenziell fallen]] muss. So wird [[Geld]] und Kapital zu einer gesellschaftlichen Vermittlungsform, die ihre eigene Entwicklung hemmt und in den Verwertungsschwierigkeiten des Kapitals in seinen [[Krise]]nzyklen immer wieder zerstören muss. Die Masse der kapitalisierten Produktionsmittel lässt sich nicht mehr in dem Maß verwerten, wie es den Kapitaleignern nötig ist, um ihr Wertwachstum zu erzielen. Es kommt daher immer wieder und immer öfter zur kapitalistischen Krise, deren Überwindung immer größere Entsagungen für Mensch und Natur mit sich bringen.&lt;/div&gt;</summary>
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