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	<title>Zweifel - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Python: Automatischer Import</title>
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		<updated>2025-05-07T21:46:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Automatischer Import&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;quot;Hier mußt Du allen Zweifelmut ertöten, Hier ziemt sich keine Zagheit fürderhin.&amp;quot; Dante: &amp;quot;Göttliche Komödie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweifel ist der Verdacht einer [[Täuschung]] und wendet sich gegen die Austauschbarkeit von Gegensätzlichkeiten, damit gegen [[Gleichgültigkeit]] einer [[Urteilsbildung]]. Darin entsteht das [[Selbstgefühl]] eines [[Zwiespalt]]s, der im Sowohl-Als-Auch eine [[Urteils]]bildung besteht. Im Unterschied zum [[Zwiespalt]] ist der Zweifel daher eine Tätigkeit der [[Erkenntnis]] im Prozess ihrer [[Wahrheit]]sfindung, der im &amp;quot;Zwiefall&amp;quot; zwischen [[Subjekt]] und [[Objekt]] der [[Erkenntnis]], also in zwei Fällen des Erkennens verläuft, worin in ihrem Verhalten eine Einheit in Einunddemselben unterstellt, die [[Beziehung]] in seinen [[Verhältnissen]] also [[widersinnig]] ist (siehe hierzu auch [[Formbestimmung]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das macht eine Be- oder Hinterfragung einer [[Selbstverständlichkeit]] notwendig, die eine [[Identität]] zulässt, die nicht [[wahr]] sein kann und sich daher dem erkennenden [[Subjekt]], soweit es deren [[Unsinn]] nicht [[empfindet]], als Entsinnlichung seiner [[Wahrnehmung]], als deren Abstumpfung, als [[Verdummung]] mitteilt. Ihre [[Täuschung]] ist möglich, weil sie einen Einfall in zwei Fällen zugleich enthält und von da her inkonsistent wie ein [[Zufall]] ist. Wo dieser aber ausgeschlossen ist, weil er wie ein [[Prinzip]] sich ereignet, kann er nur über die Zusammenhänge eines [[Wissens]] nachvollzogen, also über das Nach[[denken]] hierüber, über [[wissenschafliche]] Bearbeitung und Überlegung mit deren [[Analyse]] ent-deckt werden. Weil hierbei zwischen [[subjektiver]] und [[objektiver]] [[Wahrheit]] unterschieden werden muss, wobei dieser Unterschied überhaupt erst gebildet wird, ist der Zweifel die [[notwendige]] Voraussetzung einer wahrhaftigen [[Kritik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweifel ist schon [[Täuschung]] gewahr, wenn auch nicht [[gewiss]]. Er ist das subjektive Moment jeglicher [[Wahrheit]] der Erkenntnistätigkeit, die im [[Schmerz]] ihrer [[Identität]] sich und fremdes unterscheiden muss - nicht als [[Wahrnehmung]], nicht als Gewissheit, sondern als Wahrheitsfrage selbst. Der Zweifel ist die Wahrheitsfrage aller Identität und somit Ursprung aller [[Subjektivität]] von Erkenntnis, also auch der Grund für Wahrheit, gleichgültig, ob sie in der [[Empfindung]], im [[Gedanken]] oder in der [[Kunst]] ist. Als dies Subjektive kann der Zweifel objektiv zur [[Erkenntnis]] des [[Schein]]haften, einer [[Scheinwelt]] werden, in welcher subjektiver [[Schmerz]] in objektiver Einfalt gefangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo über einen Zweifel hinweggegangen wird, ohne diesen durch die [[Erkenntnis]] seiner [[Beziehungen]] aufzulösen, wird das [[Gegenständliche]] zur Position (siehe auch [[Positivismus]]), zu einer äußeren [[Identität]], die [[Selbstentfremdung]] bewirkt, subjektiv [[widersinnig]] wird, oder zu einer [[Selbstbehäuptung]], die durch [[Moral]] positioniert und durch [[Selbstgerechtigkeit]] und einem dieser entsprechenden [[Geltungsstreben]] verübt wird (siehe hierzu auch [[autoritärer Charakter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ideologie]] soll Zweifel [[aufheben]] durch eine [[Idee]], in welcher [[Widerspruch]] durch eine [[Gedankenabstraktion]] von seiner [[Substanz]] allgemein aufgehoben wird. Geht sie in einem [[Selbstgefühl]] auf, so geht jeder Zweifel hierzu unter. Wird Zweifel beherrscht, Zweifellosigkeit erzwungen, so entsteht [[Identitätsangst]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Python</name></author>
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