Schicksalsgemeinschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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Wo Zusammenh�nge nicht erkannt werden k�nnen oder sollen, da erscheinen die Ereignisse als Schicksal, also unabh�ngig und zuf�llig nebeneinander. Oft werden sie zudem als [[Gegebenheiten]] h�herer Gewalten aufgefasst und somit in einen [[Glauben]]sritus einbezogen (Lebensaufgabe, Pr�fung). Damit ist in den entsprechenden Verh�ltnissen jeglicher grundlegenden �nderung die M�glichkeit entzogen. Als Schicksal kann dem gegebenen nur noch entsprochen werden und Subjektivit�t darauf beschr�nkt sein, die besten Wege darin zu finden.
Wo Zusammenhänge nicht erkannt werden können oder sollen, da erscheinen die Ereignisse als Schicksal, also unabhängig und zufällig nebeneinander. Oft werden sie zudem als [[Gegebenheiten]] höherer Gewalten aufgefasst und somit in einen [[Glauben]]sritus einbezogen (Lebensaufgabe, Prüfung). Damit ist in den entsprechenden Verhältnissen jeglicher grundlegenden Änderung die Möglichkeit entzogen. Als Schicksal kann dem gegebenen nur noch entsprochen werden und Subjektivität darauf beschränkt sein, die besten Wege darin zu finden.


F�r Liebesgemeinschaften wird dies besonders von der katholischen Kirche als Eheschlie�ung zelebriert: "Was [[Gott]] verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen". In der [[Psychologie]] verbreitet insbesondere Bert [[Hellinger]] diese Auffassung als Grundlage f�r Gewissensn�te, die nur durch die [[seelische]] Vers�hnung innerhalb und mit dem Gegebenen aufgel�st werden k�nnen.
Für Liebesgemeinschaften wird dies besonders von der katholischen Kirche als Eheschließung zelebriert: ''Was [[Gott]] verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen''. In der [[Psychologie]] verbreitet insbesondere Bert [[Hellinger]] diese Auffassung als Grundlage für Gewissensnöte, die nur durch die [[seelische]] Versöhnung innerhalb und mit dem Gegebenen aufgelöst werden können.

Aktuelle Version vom 4. November 2025, 19:52 Uhr

Wo Zusammenhänge nicht erkannt werden können oder sollen, da erscheinen die Ereignisse als Schicksal, also unabhängig und zufällig nebeneinander. Oft werden sie zudem als Gegebenheiten höherer Gewalten aufgefasst und somit in einen Glaubensritus einbezogen (Lebensaufgabe, Prüfung). Damit ist in den entsprechenden Verhältnissen jeglicher grundlegenden Änderung die Möglichkeit entzogen. Als Schicksal kann dem gegebenen nur noch entsprochen werden und Subjektivität darauf beschränkt sein, die besten Wege darin zu finden.

Für Liebesgemeinschaften wird dies besonders von der katholischen Kirche als Eheschließung zelebriert: Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. In der Psychologie verbreitet insbesondere Bert Hellinger diese Auffassung als Grundlage für Gewissensnöte, die nur durch die seelische Versöhnung innerhalb und mit dem Gegebenen aufgelöst werden können.