Überakkumulation: Unterschied zwischen den Versionen
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''Was heißt also Überproduktion uon Kapital? Überproduktion der Wertmassen, die bestimmt sind, Mehrwert zu erzeugen ... - also Reproduktion auf zu großer Stufenleiter, was dasselbe ist wie Überproduktion schlechthin.'' [[(MEW 26.2, S. 534)]] | |||
Akkumulation meint gespeicherte Aufhäufung in [[verdichtetem]] Zustand. Der Begriff wird von der | Akkumulation meint gespeicherte Aufhäufung in [[verdichtetem]] Zustand. Der Begriff wird von der Ökonomie im Sinne einer Aufhäufung von anwendbarem Kapital verwendet (siehe [[Kapitalakkumulation).]] Auf erweiterter Stufenleiter der Kapitalverwertung wird Kapital nicht nur zur Entwicklung der eigenen Ressourcen, sondern auch zur Entwicklung seiner Zirkulation und schließlich seines Vermögens zur politischen Gewalt eines intrnationalen Finanzkapitals (siehe [[Weltkapital]]), zur nationalen Bestimmung des Kapitalbesitzes über alle gesellschaftlichen Ressourcen und ihre [[Produktivität]]. Was in der [[Realwirtschaft]] als Überakkumulation verbleiben würde, geht dann in einen globalen Finanzmarkt ein, der sich über ein weltweites Kreditwesen zu einer internationalen Macht eines [[Weltkapital]]s fortgebildet hat (siehe hierzu [[Schuldgeldsystem]]) | ||
Aktuelle Version vom 4. November 2025, 19:54 Uhr
Was heißt also Überproduktion uon Kapital? Überproduktion der Wertmassen, die bestimmt sind, Mehrwert zu erzeugen ... - also Reproduktion auf zu großer Stufenleiter, was dasselbe ist wie Überproduktion schlechthin. (MEW 26.2, S. 534)
Akkumulation meint gespeicherte Aufhäufung in verdichtetem Zustand. Der Begriff wird von der Ökonomie im Sinne einer Aufhäufung von anwendbarem Kapital verwendet (siehe Kapitalakkumulation). Auf erweiterter Stufenleiter der Kapitalverwertung wird Kapital nicht nur zur Entwicklung der eigenen Ressourcen, sondern auch zur Entwicklung seiner Zirkulation und schließlich seines Vermögens zur politischen Gewalt eines intrnationalen Finanzkapitals (siehe Weltkapital), zur nationalen Bestimmung des Kapitalbesitzes über alle gesellschaftlichen Ressourcen und ihre Produktivität. Was in der Realwirtschaft als Überakkumulation verbleiben würde, geht dann in einen globalen Finanzmarkt ein, der sich über ein weltweites Kreditwesen zu einer internationalen Macht eines Weltkapitals fortgebildet hat (siehe hierzu Schuldgeldsystem)