Überalterung: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Alterspyramide der BRD zeigt einen alarmierenden Verlauf bis zum Jahr 2030. Es erscheint demnach auch plausibel, dass eine Bev�lkerung sich nicht mehr problemlos reproduzieren kann, die eine deutliche �beralterung aufweist. Dies hat jedoch nichts mit �berbev�lkerung zu tun, sondern mit der Ausgrenzung der Reproduktion des Lebens aus dem Verm�gen das den Menschen zur individuellen Reproduktion zur Verf�gung steht. Nichts ist teurer, als Kinder zu haben; und nichts erfordert mehr Arbeit, die andere als Freizeit haben.
Die Alterspyramide der BRD zeigt einen alarmierenden Verlauf bis zum Jahr 2030. Es erscheint demnach auch plausibel, dass eine Bevölkerung sich nicht mehr problemlos reproduzieren kann, die eine deutliche Überalterung aufweist. Dies hat jedoch nichts mit Überbevölkerung zu tun, sondern mit der Ausgrenzung der Reproduktion des Lebens aus dem Vermögen das den Menschen zur individuellen Reproduktion zur Verfügung steht. Nichts ist teurer, als Kinder zu haben; und nichts erfordert mehr Arbeit, die andere als Freizeit haben.


Die Alterspyramide wird gerne als Folge der Lebensverl�ngerung durch die Medizin ausgegeben, also durch Erweiterung der F�higkeit der Wissenschaften bewirkte �berbev�lkerung sei. Hier muss Fortschritt und Technologie wieder mal als Grund f�r die Krisenerscheinungen des Kapitalismus herhalten. Nat�rlich wei� man, dass derselbe Fortschritt auch daf�r taugt, die Arbeit zu mindern, den Arbeitstag zu verk�rzen und immer mehr Menschen mit den n�tigen Lebensmittel zu versorgen. Es zeigt sich, dass viel Verdunkelung n�tig ist, damit die �berbev�lkerung und �beralterung nicht als Folge der Rate des relativen Mehrwerts erkannt wird, wonach die Masse der Technologie in ihrer Wertform (als [[konstantes Kapital]]) in immer gr��eren Widerspruch zur Masse der Reproduktionsaufwendungen ([[variables Kapita]]l) ger�t und hierdurch die [[Krisen]] des Kapitalismus verursacht.
Die Alterspyramide wird gerne als Folge der Lebensverlängerung durch die Medizin ausgegeben, also durch Erweiterung der Fähigkeit der Wissenschaften bewirkte Überbevölkerung sei. Hier muss Fortschritt und Technologie wieder mal als Grund für die Krisenerscheinungen des Kapitalismus herhalten. Natürlich weiß man, dass derselbe Fortschritt auch dafür taugt, die Arbeit zu mindern, den Arbeitstag zu verkürzen und immer mehr Menschen mit den nötigen Lebensmittel zu versorgen. Es zeigt sich, dass viel Verdunkelung nötig ist, damit die Überbevölkerung und Überalterung nicht als Folge der Rate des relativen Mehrwerts erkannt wird, wonach die Masse der Technologie in ihrer Wertform (als [[konstantes Kapital]]) in immer größeren Widerspruch zur Masse der Reproduktionsaufwendungen ([[variables Kapita]]l) gerät und hierdurch die [[Krisen]] des Kapitalismus verursacht.

Aktuelle Version vom 2. November 2025, 17:33 Uhr

Die Alterspyramide der BRD zeigt einen alarmierenden Verlauf bis zum Jahr 2030. Es erscheint demnach auch plausibel, dass eine Bevölkerung sich nicht mehr problemlos reproduzieren kann, die eine deutliche Überalterung aufweist. Dies hat jedoch nichts mit Überbevölkerung zu tun, sondern mit der Ausgrenzung der Reproduktion des Lebens aus dem Vermögen das den Menschen zur individuellen Reproduktion zur Verfügung steht. Nichts ist teurer, als Kinder zu haben; und nichts erfordert mehr Arbeit, die andere als Freizeit haben.

Die Alterspyramide wird gerne als Folge der Lebensverlängerung durch die Medizin ausgegeben, also durch Erweiterung der Fähigkeit der Wissenschaften bewirkte Überbevölkerung sei. Hier muss Fortschritt und Technologie wieder mal als Grund für die Krisenerscheinungen des Kapitalismus herhalten. Natürlich weiß man, dass derselbe Fortschritt auch dafür taugt, die Arbeit zu mindern, den Arbeitstag zu verkürzen und immer mehr Menschen mit den nötigen Lebensmittel zu versorgen. Es zeigt sich, dass viel Verdunkelung nötig ist, damit die Überbevölkerung und Überalterung nicht als Folge der Rate des relativen Mehrwerts erkannt wird, wonach die Masse der Technologie in ihrer Wertform (als konstantes Kapital) in immer größeren Widerspruch zur Masse der Reproduktionsaufwendungen (variables Kapital) gerät und hierdurch die Krisen des Kapitalismus verursacht.