Algorithmus: Unterschied zwischen den Versionen

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Ein Algorithmus ist die theoretisch formulierte [[Form]] eines immer wiederkehrenden Prozesses, eines Kreislaufes, dessen Wirkungesverhältnisse und Schaltungen durch ihre Formel reproduzierbar gemacht werden können, wobei allerdings von dessen Antrieben, seinem [[Kraft]]- und Energieaufwand abzusehen ist. Es geht dabei lediglich um den Betrieb dieser Kräfte, um die Leitungen ihrer Wege, durch die ihre [[Wirkung]] optimiert und produktiv eingesetzt werden kann. Von daher ist ein Algorithmus das Kernelement [[wirtschaft]]licher [[Reflexionen]], soweit sie ihre [[ausschließliche]] Funktionalität, die bloße Ausnutzung ihrer [[Produktivkraft]] betreffen.
Ein Algorithmus ist die theoretisch formulierte Form eines immer wiederkehrenden Prozesses, eines Kreislaufes, dessen Wirkungesverhältnisse und Schaltungen durch ihre Formel reproduzierbar gemacht werden können, wobei allerdings von dessen Antrieben, seinem Kraft- und Energieaufwand abzusehen ist. Es geht dabei lediglich um den Betrieb dieser Kräfte, um die Leitungen ihrer Wege, durch die ihre Wirkung optimiert und produktiv eingesetzt werden kann. Von daher ist ein Algorithmus das Kernelement wirtschaftlicher Reflexionen, soweit sie ihre ausschließliche Funktionalität, die bloße Ausnutzung ihrer Produktivkraft betreffen.


Er gründet auf einer [[Abstraktion]]skraft des Verstandes, die eine Funktion auf eine andere bezieht und darin bestimmte Regeln befolgt und im Resultat als Fortschritt im [[Lebensstandard]] der Menschen zurückkommt. Diese Regeln müssten eigentlich der wirtschaftlichen Funktion ihrer Anwendung entsprechen, also in dem Sinne funktionieren können, wie sie die menschliche Arbeit erleichtert, ihren Aufwand reduziert. Produktivität ist aber unter den herrschenden [[Bedingungen]], unter der [[Formbestimmung]] der [[Marktwirtschaft]] wertbestimmt, wodurch produktive Arbeit auf ihren wertbildenden Charakter [[reduziert]] ist. Von daher besteht der wirtschaftliche Fortschritt vor allem als eine Bestärkung der [[Produktivkraft]] des [[Kapitals]], also der Verwertung menschlicher [[Arbeitskraft]], die ihre Arbeit nur reduziert, wo sie ihre [[Ausbeutung]] optimieren kann. Wirtschaft als Wertbildung wird daher durch den Funktionalismus der Algorithmen, durch ihre [[Intelligenz]] durch [[Automation]], in einen immer schärferen [[Widerspruch]] zwischen [[Wirtschaftswachstum]] und [[Wertwachstum]] getrieben, dem die Verwertung auf Dauer unterlegen ist, auch wenn sie sich mit zunehmender Gewalt hiergegen wehrt.
Er gründet auf einer Abstraktionskraft des Verstandes, die eine Funktion auf eine andere bezieht und darin bestimmte Regeln befolgt und im Resultat als Fortschritt im Lebensstandard der Menschen zurückkommt. Diese Regeln müssten eigentlich der wirtschaftlichen Funktion ihrer Anwendung entsprechen, also in dem Sinne funktionieren können, wie sie die menschliche Arbeit erleichtert, ihren Aufwand reduziert. Produktivität ist aber unter den herrschenden Bedingungen, unter der Formbestimmung der Marktwirtschaft wertbestimmt, wodurch produktive Arbeit auf ihren wertbildenden Charakter reduziert ist. Von daher besteht der wirtschaftliche Fortschritt vor allem als eine Bestärkung der Produktivkraft des Kapitals, also der Verwertung menschlicher Arbeitskraft, die ihre Arbeit nur reduziert, wo sie ihre Ausbeutung optimieren kann. Wirtschaft als Wertbildung wird daher durch den Funktionalismus der Algorithmen, durch ihre Intelligenz durch Automation, in einen immer schärferen Widerspruch zwischen Wirtschaftswachstum und Wertwachstum getrieben, dem die Verwertung auf Dauer unterlegen ist, auch wenn sie sich mit zunehmender Gewalt hiergegen wehrt.


In den immer komplexer werdenden [[Maschinen]] pflanzt sich daher auch die Abstraktionskraft einer Funktion fort, die eine Verwendung jedweder Kraft für die verschiedensten Zwecke ermöglicht, sich selbst einregeln, indem sie unter bestimmten Bedingung selbst Entscheidungen fällen, wie sie von allgemeinen wirtschaftlichen Vorgaben zu verallgemeinern waren. Es entstanden selbsttätige Regelwerke, Automaten, welche die Manufakturen der Handwerke durch Großantriebe und kybernetische Interaktionen in industrielle Produktionsanlagen verwandelten. Das macht Sinn, soweit diese Entwicklung auch bei den Menschen ankommt, sie von aufwendiger Arbeit befreit und ihre Bedürfnisse befruchtet, ihre Sinnbildung bereichert.
In den immer komplexer werdenden Maschinen pflanzt sich daher auch die Abstraktionskraft einer Funktion fort, die eine Verwendung jedweder Kraft für die verschiedensten Zwecke ermöglicht, sich selbst einregeln, indem sie unter bestimmten Bedingung selbst Entscheidungen fällen, wie sie von allgemeinen wirtschaftlichen Vorgaben zu verallgemeinern waren. Es entstanden selbsttätige Regelwerke, Automaten, welche die Manufakturen der Handwerke durch Großantriebe und kybernetische Interaktionen in industrielle Produktionsanlagen verwandelten. Das macht Sinn, soweit diese Entwicklung auch bei den Menschen ankommt, sie von aufwendiger Arbeit befreit und ihre Bedürfnisse befruchtet, ihre Sinnbildung bereichert.


Der Algorithmus ist von daher der Inbegriff[[technischer Intelligenz]]. Er ist eine eindeutig determinierte Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Klasse von Problemen. Algorithmen bestehen aus endlich vielen, auch mehrdeutig formulierbaren Einzelschritten, die auch undeterministisch in einen bestimmten Zusammenhang ihrer Funktionalität gestellt werden, immer aber determiniert sein müssen.
Der Algorithmus ist von daher der Inbegriff technischer Intelligenz. Er ist eine eindeutig determinierte Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Klasse von Problemen. Algorithmen bestehen aus endlich vielen, auch mehrdeutig formulierbaren Einzelschritten, die auch undeterministisch in einen bestimmten Zusammenhang ihrer Funktionalität gestellt werden, immer aber determiniert sein müssen.


In der undeterminierten [[Beziehung]] auf Vieles ist eine Entscheidung unabdingbar und deshalb spricht man diesbezüglich von einer [[Intelligenz]], auch wenn diese zumindest schon strukturiert sein muss. Diese Intelligenz wird durch die Struktur ihrer [[Logik]] selbst bestimmt und kann den Menschen dienen, indem sie ihre [[Gewohnheiten]] formuliert, sie kann sie aber auch beherrschen, indem sie hierfür einen gesellschaftlichen Mechanismus installieren und betreiben.
In der undeterminierten Beziehung auf Vieles ist eine Entscheidung unabdingbar und deshalb spricht man diesbezüglich von einer Intelligenz, auch wenn diese zumindest schon strukturiert sein muss. Diese Intelligenz wird durch die Struktur ihrer Logik selbst bestimmt und kann den Menschen dienen, indem sie ihre Gewohnheiten formuliert, sie kann sie aber auch beherrschen, indem sie hierfür einen gesellschaftlichen Mechanismus installieren und betreiben.


Algorithmen können zur Ausführung in einem Computerprogramm implementiert, aber auch in menschlicher [[Sprache]] formuliert werden. Bei der Problemlösung wird eine bestimmte Eingabe in eine bestimmte Ausgabe überführt. Der Algorithmus [[reduziert]] einen Zusammenhang auf seine reine Funktionalität, auf deren [[Nutzen]] für eine Folge ihrer Anwendbarkeiten.  
Algorithmen können zur Ausführung in einem Computerprogramm implementiert, aber auch in menschlicher Sprache formuliert werden. Bei der Problemlösung wird eine bestimmte Eingabe in eine bestimmte Ausgabe überführt. Der Algorithmus reduziert einen Zusammenhang auf seine reine Funktionalität, auf deren Nutzen für eine Folge ihrer Anwendbarkeiten.


Algorithmen sind die wesentlichen Bestandteile der Produktivität, da sie die Funktionalität der [[Maschinen]] ausmachen und in ein kybernetisches Verhältnis versetzen, das seine Eigenständigkeit durch automatische Entscheidungsprozesse hat (vergl. z.B. das Regelwerk einer Dampfmaschine oder die Entscheidungslogik eines Computers). Wo sie über das [[Leben]] von Menschen bestimmen, unterwerfen sie diese unter die [[Automation]] einer gesellschaftlichen Funktionalität, [[entfremden]] sie die Menschen von ihrer wirklichen [[Gesellschaft]] und versetzen sie in eine gesellschaftliche [[Technologie]], wodurch auch [[Gesellschaft]] selbst zu einer Technologie fremder Anwendung wird, heute vor allem um dem [[Wertwachstum]] und dem [[Tittytainment]] zu dienen. In dieser Fremdbestimmung stellen die Algorithmen für die Verhältnisse der Menschen eine [[schlechte Negation]] dar und entwickeln hierdurch ihre [[suggestive]] Kraft (z.B. Computersucht).
Algorithmen sind die wesentlichen Bestandteile der Produktivität, da sie die Funktionalität der Maschinen ausmachen und in ein kybernetisches Verhältnis versetzen, das seine Eigenständigkeit durch automatische Entscheidungsprozesse hat (vergl. z.B. das Regelwerk einer Dampfmaschine oder die Entscheidungslogik eines Computers). Wo sie über das Leben von Menschen bestimmen, unterwerfen sie diese unter die Automation einer gesellschaftlichen Funktionalität, entfremden sie die Menschen von ihrer wirklichen Gesellschaft und versetzen sie in eine gesellschaftliche Technologie, wodurch auch Gesellschaft selbst zu einer Technologie fremder Anwendung wird, heute vor allem um dem Wertwachstum und dem Tittytainment zu dienen. In dieser Fremdbestimmung stellen die Algorithmen für die Verhältnisse der Menschen eine schlechte Negation dar und entwickeln hierdurch ihre suggestive Kraft (z.B. Computersucht).

Version vom 2. November 2025, 17:19 Uhr

Ein Algorithmus ist die theoretisch formulierte Form eines immer wiederkehrenden Prozesses, eines Kreislaufes, dessen Wirkungesverhältnisse und Schaltungen durch ihre Formel reproduzierbar gemacht werden können, wobei allerdings von dessen Antrieben, seinem Kraft- und Energieaufwand abzusehen ist. Es geht dabei lediglich um den Betrieb dieser Kräfte, um die Leitungen ihrer Wege, durch die ihre Wirkung optimiert und produktiv eingesetzt werden kann. Von daher ist ein Algorithmus das Kernelement wirtschaftlicher Reflexionen, soweit sie ihre ausschließliche Funktionalität, die bloße Ausnutzung ihrer Produktivkraft betreffen.

Er gründet auf einer Abstraktionskraft des Verstandes, die eine Funktion auf eine andere bezieht und darin bestimmte Regeln befolgt und im Resultat als Fortschritt im Lebensstandard der Menschen zurückkommt. Diese Regeln müssten eigentlich der wirtschaftlichen Funktion ihrer Anwendung entsprechen, also in dem Sinne funktionieren können, wie sie die menschliche Arbeit erleichtert, ihren Aufwand reduziert. Produktivität ist aber unter den herrschenden Bedingungen, unter der Formbestimmung der Marktwirtschaft wertbestimmt, wodurch produktive Arbeit auf ihren wertbildenden Charakter reduziert ist. Von daher besteht der wirtschaftliche Fortschritt vor allem als eine Bestärkung der Produktivkraft des Kapitals, also der Verwertung menschlicher Arbeitskraft, die ihre Arbeit nur reduziert, wo sie ihre Ausbeutung optimieren kann. Wirtschaft als Wertbildung wird daher durch den Funktionalismus der Algorithmen, durch ihre Intelligenz durch Automation, in einen immer schärferen Widerspruch zwischen Wirtschaftswachstum und Wertwachstum getrieben, dem die Verwertung auf Dauer unterlegen ist, auch wenn sie sich mit zunehmender Gewalt hiergegen wehrt.

In den immer komplexer werdenden Maschinen pflanzt sich daher auch die Abstraktionskraft einer Funktion fort, die eine Verwendung jedweder Kraft für die verschiedensten Zwecke ermöglicht, sich selbst einregeln, indem sie unter bestimmten Bedingung selbst Entscheidungen fällen, wie sie von allgemeinen wirtschaftlichen Vorgaben zu verallgemeinern waren. Es entstanden selbsttätige Regelwerke, Automaten, welche die Manufakturen der Handwerke durch Großantriebe und kybernetische Interaktionen in industrielle Produktionsanlagen verwandelten. Das macht Sinn, soweit diese Entwicklung auch bei den Menschen ankommt, sie von aufwendiger Arbeit befreit und ihre Bedürfnisse befruchtet, ihre Sinnbildung bereichert.

Der Algorithmus ist von daher der Inbegriff technischer Intelligenz. Er ist eine eindeutig determinierte Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Klasse von Problemen. Algorithmen bestehen aus endlich vielen, auch mehrdeutig formulierbaren Einzelschritten, die auch undeterministisch in einen bestimmten Zusammenhang ihrer Funktionalität gestellt werden, immer aber determiniert sein müssen.

In der undeterminierten Beziehung auf Vieles ist eine Entscheidung unabdingbar und deshalb spricht man diesbezüglich von einer Intelligenz, auch wenn diese zumindest schon strukturiert sein muss. Diese Intelligenz wird durch die Struktur ihrer Logik selbst bestimmt und kann den Menschen dienen, indem sie ihre Gewohnheiten formuliert, sie kann sie aber auch beherrschen, indem sie hierfür einen gesellschaftlichen Mechanismus installieren und betreiben.

Algorithmen können zur Ausführung in einem Computerprogramm implementiert, aber auch in menschlicher Sprache formuliert werden. Bei der Problemlösung wird eine bestimmte Eingabe in eine bestimmte Ausgabe überführt. Der Algorithmus reduziert einen Zusammenhang auf seine reine Funktionalität, auf deren Nutzen für eine Folge ihrer Anwendbarkeiten.

Algorithmen sind die wesentlichen Bestandteile der Produktivität, da sie die Funktionalität der Maschinen ausmachen und in ein kybernetisches Verhältnis versetzen, das seine Eigenständigkeit durch automatische Entscheidungsprozesse hat (vergl. z.B. das Regelwerk einer Dampfmaschine oder die Entscheidungslogik eines Computers). Wo sie über das Leben von Menschen bestimmen, unterwerfen sie diese unter die Automation einer gesellschaftlichen Funktionalität, entfremden sie die Menschen von ihrer wirklichen Gesellschaft und versetzen sie in eine gesellschaftliche Technologie, wodurch auch Gesellschaft selbst zu einer Technologie fremder Anwendung wird, heute vor allem um dem Wertwachstum und dem Tittytainment zu dienen. In dieser Fremdbestimmung stellen die Algorithmen für die Verhältnisse der Menschen eine schlechte Negation dar und entwickeln hierdurch ihre suggestive Kraft (z.B. Computersucht).