Lebenserfahrung: Unterschied zwischen den Versionen

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Lebenserfahrung ist das [[Ged�chtnis]] der Momente des [[Lebens]], wie Menschen es f�hren und gef�hrt haben. Wie diese Momente verbunden sind, so auch die Erfahrung. Von ihrer Partialisierung h�ngt sie ab und ist im Unterschied zur Erkenntnis daran gebunden, was das Leben an Spuren im Menschen hinterlassen hat.
Lebenserfahrung ist das [[Gedächtnis]] der Momente des [[Lebens]], wie Menschen es führen und geführt haben. Wie diese Momente verbunden sind, so auch die Erfahrung. Von ihrer Partialisierung hängt sie ab und ist im Unterschied zur Erkenntnis daran gebunden, was das Leben an Spuren im Menschen hinterlassen hat.


Von daher reduziert sich Lebenserfahrung auch auf die [[Lebensr�ume]] und [[Lebensbedingungen]], in welchen Leben stattfindet, im Ma� ihrer Getrenntheit und [[Isolation]]. Die Zerst�rung von Lebenszusammenh�ngen stellt sich somit auch als zerst�rte Lebenserfahrung dar, als Minderung der Erfahrungen, die ein Leben macht (z.B. als Partialisierung des beruflichen oder menschlichens [[Wissens]]). Erkenntnisse bleiben in diesem Ma� mehr oder weniger abstrakt, je nach geistiger Tiefe des Erkennens.
Von daher reduziert sich Lebenserfahrung auch auf die [[Lebensräume]] und [[Lebensbedingungen]], in welchen Leben stattfindet, im Maß ihrer Getrenntheit und [[Isolation]]. Die Zerstörung von Lebenszusammenhängen stellt sich somit auch als zerstörte Lebenserfahrung dar, als Minderung der Erfahrungen, die ein Leben macht (z.B. als Partialisierung des beruflichen oder menschlichens [[Wissens]]). Erkenntnisse bleiben in diesem Maß mehr oder weniger abstrakt, je nach geistiger Tiefe des Erkennens.

Aktuelle Version vom 2. November 2025, 17:30 Uhr

Lebenserfahrung ist das Gedächtnis der Momente des Lebens, wie Menschen es führen und geführt haben. Wie diese Momente verbunden sind, so auch die Erfahrung. Von ihrer Partialisierung hängt sie ab und ist im Unterschied zur Erkenntnis daran gebunden, was das Leben an Spuren im Menschen hinterlassen hat.

Von daher reduziert sich Lebenserfahrung auch auf die Lebensräume und Lebensbedingungen, in welchen Leben stattfindet, im Maß ihrer Getrenntheit und Isolation. Die Zerstörung von Lebenszusammenhängen stellt sich somit auch als zerstörte Lebenserfahrung dar, als Minderung der Erfahrungen, die ein Leben macht (z.B. als Partialisierung des beruflichen oder menschlichens Wissens). Erkenntnisse bleiben in diesem Maß mehr oder weniger abstrakt, je nach geistiger Tiefe des Erkennens.