Sorge

Aus kulturkritik
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Sorge ist die Bemühung, die Realisation einer Befürchtung abzuwehren. Ja nach Inhalt der Befürchtung kann sich Sorge als notwendige oder unnötige Mühe erweisen. Da sie ein Vorgriff auf Wirklichkeit ist, steht sie im Ermessen des Verstandes, der Wirkungen vorhersieht oder eben nur aus inneren Gründen befürchtet, die ohne Verstand sind (z.B. seelische Gründe haben) und bloße Angst formulieren. Sorge kann auch pervertieren, wenn Sorge um sich selbst durch Sorge um andere ersetzt wird, um Selbstbehauptung zu erzielen.