Besessenheit: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Besessenheit ist eine [[religiöse]] [[Interpretation]] oder [[Auffassung]] vom [[Wahnsinn]], nach welcher der bzw. die betroffene [[Persönlichkeeit]] von [[guten]] oder [[bösen]] [[Geistern]] in [[Besitz]] genommen ist und von daher seiner [[Sinne]] nicht mehr [[mächtig]] ist. Der [[Geist]], der in ihm ''spukt'', treibe ihn zu einem [[verrückten]] [[Bedüürfnis]] (siehe auch [[Geldbesitz]]) und oft auch selbst zu Schilderungen, wonach er im Auftrag [[fremder Kräfte]] handle. Besessen ist nach dieser Auffassung also ein [[ohnmächtiger]] Mensch, der von einer [[geistigen]] [[fremden Kraft]] in [[Besitz]] genommen ist und sich deshalb nicht mehr mit eigenem ]]Willen]] adäquat real [[verhalten]] könne (siehe hierzu [[Abstraktionskraft]].
Die Besessenheit ist eine [[religiöse]] [[Interpretation]] oder [[Auffassung]] vom [[Wahnsinn]], nach welcher der bzw. die betroffene [[Persönlichkeeit]] von [[guten]] oder [[bösen]] [[Geistern]] in [[Besitz]] genommen ist und von daher seiner [[Sinne]] nicht mehr [[mächtig]] ist. Der [[Geist]], der in ihm ''spukt'', treibe ihn zu einem [[verrückten]] [[Bedürfnis]] (siehe auch [[Geldbesitz]]) und oft auch selbst zu Schilderungen, wonach er im Auftrag [[fremder Kräfte]] handle. Besessen ist nach dieser Auffassung also ein [[ohnmächtiger]] Mensch, der von einer [[geistigen]] [[fremden Kraft]] in [[Besitz]] genommen ist und sich deshalb nicht mehr mit eigenem ]]Willen]] adäquat real [[verhalten]] könne (siehe hierzu [[Abstraktionskraft]]).


Diese Auffassung ist ein Widersinn in sich, kann ein Mensch doch nur sein als Mensch und so schließt Besessenheit den Menschen unter der Bestimmtheit eines Menschseins ein, das unter [[Fremdbestimmung]] ist, also als Mensch, der nicht sein kann, ohne das, was ihn in Besitz genommen hat. Und das kann demnach nur etwas von ihm sein, kann nur ein Sinn von ihm sein, der außer sich ist und ihn beherrscht, ein von ihm abgetrennter, ein abstrakter Sinn, dem er gehorchen muss, um für sich zu sein. Dieser ist ihm entrückt und lässt ihn [[verrückt]] sein. Aber so [[fremd]], wie er erscheint, ist er nicht; er ist lediglich die verkehrte Form eines Verhältnisses zu sich, das dadurch verkehrt ist, dass ihm seine eigenen Kräfte enteignet, seine [[Seele]] [[entleibt]] ist (siehe [[Eigenes]]). Die fremde Macht ist die entleibte Seele, die seine [[Wahrnehmung]], das [[körperliche]] Sein seines Leidens, für sich bestimmt, in ihren Dienst stellt und beherrscht - solange, wie sie darin keinen [[Sinn]] finden kann, solange sie also keinen Sinn für ihre Wahrnehmungen hat.
Diese Auffassung ist ein Widersinn in sich, kann ein Mensch doch nur sein als Mensch und so schließt Besessenheit den Menschen unter der Bestimmtheit eines Menschseins ein, das unter [[Fremdbestimmung]] ist, also als Mensch, der nicht sein kann, ohne das, was ihn in Besitz genommen hat. Und das kann demnach nur etwas von ihm sein, kann nur ein Sinn von ihm sein, der außer sich ist und ihn beherrscht, ein von ihm abgetrennter, ein abstrakter Sinn, dem er gehorchen muss, um für sich zu sein. Dieser ist ihm entrückt und lässt ihn [[verrückt]] sein. Aber so [[fremd]], wie er erscheint, ist er nicht; er ist lediglich die verkehrte Form eines Verhältnisses zu sich, das dadurch verkehrt ist, dass ihm seine eigenen Kräfte enteignet, seine [[Seele]] [[entleibt]] ist (siehe [[Eigenes]]). Die fremde Macht ist die entleibte Seele, die seine [[Wahrnehmung]], das [[körperliche]] Sein seines Leidens, für sich bestimmt, in ihren Dienst stellt und beherrscht - solange, wie sie darin keinen [[Sinn]] finden kann, solange sie also keinen Sinn für ihre Wahrnehmungen hat.

Aktuelle Version vom 27. Mai 2026, 01:37 Uhr

Die Besessenheit ist eine religiöse Interpretation oder Auffassung vom Wahnsinn, nach welcher der bzw. die betroffene Persönlichkeeit von guten oder bösen Geistern in Besitz genommen ist und von daher seiner Sinne nicht mehr mächtig ist. Der Geist, der in ihm spukt, treibe ihn zu einem verrückten Bedürfnis (siehe auch Geldbesitz) und oft auch selbst zu Schilderungen, wonach er im Auftrag fremder Kräfte handle. Besessen ist nach dieser Auffassung also ein ohnmächtiger Mensch, der von einer geistigen fremden Kraft in Besitz genommen ist und sich deshalb nicht mehr mit eigenem ]]Willen]] adäquat real verhalten könne (siehe hierzu Abstraktionskraft).

Diese Auffassung ist ein Widersinn in sich, kann ein Mensch doch nur sein als Mensch und so schließt Besessenheit den Menschen unter der Bestimmtheit eines Menschseins ein, das unter Fremdbestimmung ist, also als Mensch, der nicht sein kann, ohne das, was ihn in Besitz genommen hat. Und das kann demnach nur etwas von ihm sein, kann nur ein Sinn von ihm sein, der außer sich ist und ihn beherrscht, ein von ihm abgetrennter, ein abstrakter Sinn, dem er gehorchen muss, um für sich zu sein. Dieser ist ihm entrückt und lässt ihn verrückt sein. Aber so fremd, wie er erscheint, ist er nicht; er ist lediglich die verkehrte Form eines Verhältnisses zu sich, das dadurch verkehrt ist, dass ihm seine eigenen Kräfte enteignet, seine Seele entleibt ist (siehe Eigenes). Die fremde Macht ist die entleibte Seele, die seine Wahrnehmung, das körperliche Sein seines Leidens, für sich bestimmt, in ihren Dienst stellt und beherrscht - solange, wie sie darin keinen Sinn finden kann, solange sie also keinen Sinn für ihre Wahrnehmungen hat.