Unbedingt: Unterschied zwischen den Versionen
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Unbedingt ist, was frei von [[Dingen]] und [[Mitteln]], also ohne [[Vermittlung]], durch sich selbst schon | Unbedingt ist, was frei von [[Dingen]] und [[Mitteln]], also ohne [[Vermittlung]], durch sich selbst schon nötig ist, [[unmittelbarer]] [[Not]] entspringt. Zwar enthält diese sehr wohl Bedingungen, erscheint aber hiervon getrennt, weil sie ihr abwesend sind, weil also die [[Abwesenheit]] von [[wirklichen]] [[Bedingungen]] unbedingtes Handeln verlangt. | ||
Das [[Leben]] selbst mag vielerlei [[Notwendigkeiten]] hervorbringen. Es ist aber nicht | Das [[Leben]] selbst mag vielerlei [[Notwendigkeiten]] hervorbringen. Es ist aber nicht nötig, diese als unmitelbare Lebensnot zu begreifen, denn es macht ja gerade die [[Vermittlung]] menschlicher [[Naturmacht]] aus, sie in ihrer [[Gesellschaft]] [[aufgehoben]] zu wissen. Unbedingt ist alles, worin [[Leben]] notwendig wird, weil und wo es für sich in seiner [[Gesellschaft]] nicht frei sein kann. Die [[Lebensbedingung]] des Menschen überhaupt ist die [[Beziehung]] auf seine [[Natur]], die in seinem [[Stoffwechsel]] mit der [[Natur]] sein natürliches [[Wesen]] als sein [[gesellschaft]]liches Wesen verwirklicht, also [[Inhalt]] seines [[Lebens]] ist. Es kann daher nur an der gesellschaftlichen [[Form]] liegen, wo Not unabdingbar auftritt. | ||
Aktuelle Version vom 2. November 2025, 17:33 Uhr
Unbedingt ist, was frei von Dingen und Mitteln, also ohne Vermittlung, durch sich selbst schon nötig ist, unmittelbarer Not entspringt. Zwar enthält diese sehr wohl Bedingungen, erscheint aber hiervon getrennt, weil sie ihr abwesend sind, weil also die Abwesenheit von wirklichen Bedingungen unbedingtes Handeln verlangt.
Das Leben selbst mag vielerlei Notwendigkeiten hervorbringen. Es ist aber nicht nötig, diese als unmitelbare Lebensnot zu begreifen, denn es macht ja gerade die Vermittlung menschlicher Naturmacht aus, sie in ihrer Gesellschaft aufgehoben zu wissen. Unbedingt ist alles, worin Leben notwendig wird, weil und wo es für sich in seiner Gesellschaft nicht frei sein kann. Die Lebensbedingung des Menschen überhaupt ist die Beziehung auf seine Natur, die in seinem Stoffwechsel mit der Natur sein natürliches Wesen als sein gesellschaftliches Wesen verwirklicht, also Inhalt seines Lebens ist. Es kann daher nur an der gesellschaftlichen Form liegen, wo Not unabdingbar auftritt.