Brotkorb

Aus kulturkritik

Als Begriff der Ökonomie gilt der Brotkorb als Grundbedarf der Menschen eines umschriebenen Lebensraumes. Daran gemessen werden z.B. Inflationsraten, die Armutsgrenze und der Betrag der Sozialgelder. Was zum Brotkorb gerechnet wird, macht im Kapitalismus den untersten Lebensstandard einer Bevölkerung aus.

Allgemeiner verstanden kann man den Brotkorb als durchschnittlichen Grundbedarf der Menschen in einer bestimmten Zeit in einem bestimmten Land ansehen. Er lässt sich ermitteln aus den durchschnittlichen Bedürfnissen, welche notwendig in einem bestimmten Lebensraum zu einem bestimmten Entwicklungsstand der Arbeitsproduktivität entstehen, durch die ein geschlossen funktionaler Lebenskreislauf der Reproduktion möglich ist. Dies umfasst vor allem durchschnittliche Ernährung, Kleidung, Wohnung, Bildung, Muse (Freizeit und Urlaub) und Verkehrsnutzung.

Unterschieden wird hiervon der gehobene Lebensstandard, der durch Anteile an der Mehrproduktion geboten ist.