Übersinnlichkeit: Unterschied zwischen den Versionen
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Übersinnlichkeit ist der Zusammenhang von [[Übersinnen]], die sich als kultureller Lebensbereich im [[Kult]] so gestalten, wie sie dem [[persönlichen]] [[Selbstgefühl]] in der [[Ästehtik]] [[zwischenmenschlicher Verhältnisse]] [[notwendig]] ist. In dieser Gestalt tragen sie [[Sinn]] und [[Geist]] der Menschen als eine [[übermenschliche]] [[Liebe]] fort zu einem [[entäußerten]] [[Leben]], in welchem sie eine [[fremde]], oft mystische Einheit (siehe auch [[Religion]]) als [[esoterisches]] [[Gefühl]] für sich bilden. Diese lebt allein durch den Mangel und die [[Not]], welche [[wirklicher]] Sinn in der [[bürgerlichen Kultur]] [[erfährt]] und transzendiert von daher diese, ohne sie [[aufzuheben]], sondern um sie in einem Himmel geistiger [[Ereignisse]] zu bestätigen (s.a. [[Liturgie]]), zu affirmieren und zu [[verewigen]] (siehe auch [[Reliquie]]). | |||
Aktuelle Version vom 2. November 2025, 17:33 Uhr
Übersinnlichkeit ist der Zusammenhang von Übersinnen, die sich als kultureller Lebensbereich im Kult so gestalten, wie sie dem persönlichen Selbstgefühl in der Ästehtik zwischenmenschlicher Verhältnisse notwendig ist. In dieser Gestalt tragen sie Sinn und Geist der Menschen als eine übermenschliche Liebe fort zu einem entäußerten Leben, in welchem sie eine fremde, oft mystische Einheit (siehe auch Religion) als esoterisches Gefühl für sich bilden. Diese lebt allein durch den Mangel und die Not, welche wirklicher Sinn in der bürgerlichen Kultur erfährt und transzendiert von daher diese, ohne sie aufzuheben, sondern um sie in einem Himmel geistiger Ereignisse zu bestätigen (s.a. Liturgie), zu affirmieren und zu verewigen (siehe auch Reliquie).