Eigendünkel

Aus kulturkritik

Eigendünkel ist die Anmaßung einer eigenen Wesentlichkeit, welche substanziell fremd ist, z.B. als bloße Vorstellung von sich besteht. Im Eigendünkel werden Eigenschaften erzeugt, die dem Eigendünkel auch Gestalt verleihen und ihm zu einem Verhalten verhelfen, das zwar ohne Halt ist, aber im Augenschein Bestand hat (siehe z.B. Mode, Design). Oft besteht Eigendünkel auch nur aus der Bestärkung von etwas, das durchaus wesentlich ist, aber in seiner Betonung übereignet wird, also ganz eigen erscheint. Eigendünkel ist ein Begriff für die Unwahrheit von Eigenschaften, die durch ihn als nicht schön, als hübsch, aber hässlich, vielleicht auch als ''schön und gut'' klassifiziert sind.