Erzählung: Unterschied zwischen den Versionen
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Erzählungen sind [[Geschichten]], in denen Zusammenhänge in ihrer [[inhaltlichen]] Folge berichtet, dargestelllt, vorgestellt oder bedacht werden, ganz gleich, ob sie diese nur [[Interpretieren]], [[analysieren]] oder [[schlussfolgern]], was darin [[wahr]] ist oder [[wahr]] sein könnte. Von daher wurde ein so genanntes | Erzählungen sind [[Geschichten]], in denen Zusammenhänge in ihrer [[inhaltlichen]] Folge berichtet, dargestelllt, vorgestellt oder bedacht werden, ganz gleich, ob sie diese nur [[Interpretieren]], [[analysieren]] oder [[schlussfolgern]], was darin [[wahr]] ist oder [[wahr]] sein könnte. Von daher wurde ein so genanntes ''Ende der Geschichte'' auch als ein ''Anfang mit vielen Erzählungen'' reflektiert - eine folgenschwere Aussage für die [[Wissenschaften]] und dem [[politischen Willen]]. Denn schon im ''[[Hier und Jetzt]]'' erscheinen die [[Ereignisse]] des [[Lebens]] in [[isolierten]] [[Notwendigkeiten]] und [[Freiheiten]], die für sich den [[Sinn]] einer Vereinzelung, also des [[Sinn]] einer [[Isolation]] reflektieren und deren [[Formbestimmung]] somit bestärken. Eine Erzählung ist die Aufzählung [[prominenter]] [[Ereignisse]], die als Abfolge des [[Erlebens]] zusammengestellt sind. Darin werden in bloßer Reihenfolge der Fakten [[isolierte]] [[Ereignisse]] aus [[zwischenmenschlichen Verhältnissen]] reflektiert (siehe hierzu auch [[Zahl]]), deren letzlich einziger Zusammenhang in ihrer [[Genealogie]], in der Folge persönlicher Bezogenheiten aus dem zu ergründen ist, was hiervon in der [[Erinnerung]] oder der [[sprachlich]]en oder schriftlichen Übermittlung einer [[Geschichte]] vorliegt, einer Geschichte also, die aus ihrem [[Sein]] in der [[Form]] herausgetrennt wurde, wie sie eben vermittelbar ist, - z.B. als Bericht, [[Dichtung]], Epik. | ||
Um keine willkürliche Zusammenfügung oder [[Täuschung]] zu sein, beansprucht Erzählung die Darstellung eines Zusammenhangs von allem, was in der Aufzählung voneinander [[isoliert]] bleiben würde. Was also in den [[Zahlen]] der empirischen [[Wahrnehmung]] (z.B. Statistik) nebeneinander stünde, soll in der Erzählung als [[Beziehung]] von [[Grund]] und [[Folge]] und [[Ursache]] und [[Wirkung]], als inneren Zusammenhang berichtet sein. Dessen Wahrheit beruht auf dem [[Sinn]] der Zusammenfügung vom [[Faktischem]] und dem Grund seiner empirischen [[Fortbestimmung]] im Lauf der Geschichte, z.B. als bestimmte Chronologie. | Um keine willkürliche Zusammenfügung oder [[Täuschung]] zu sein, beansprucht Erzählung die Darstellung eines Zusammenhangs von allem, was in der Aufzählung voneinander [[isoliert]] bleiben würde. Was also in den [[Zahlen]] der empirischen [[Wahrnehmung]] (z.B. Statistik) nebeneinander stünde, soll in der Erzählung als [[Beziehung]] von [[Grund]] und [[Folge]] und [[Ursache]] und [[Wirkung]], als inneren Zusammenhang berichtet sein. Dessen Wahrheit beruht auf dem [[Sinn]] der Zusammenfügung vom [[Faktischem]] und dem Grund seiner empirischen [[Fortbestimmung]] im Lauf der Geschichte, z.B. als bestimmte Chronologie. | ||
Eine Erklärung kann sich nicht aus einer [[Erzählung]] ergeben, weil dioes selbst jederzeit selbst schon eine verfasste [[Erklärung]] im Sinne der [[Aufklärung]] ist, die ihre instrumentele [[Vernunft]] zur Wohlfahrt eines [[Ganzen]] Zuasmmenhangs bestärken und bewahren will. Sie ist eine [[Darstellung]] einer [[Ereignisfolge]], die sich so aneinenaderreihen lässt, dass sie hierdurch ausdruckt. was darin schon vor aller Reflexion sich [[aufgekärt]] verstanden [[wissen]] will (siehe [[Wille]]). In den Sprach- und Sozialwissenschaften wurde der Begriff der Erzählung zu einem konstruktivistischen Verständnis von Geschichte überhaupt ausgeweitet. Damit wird die Ebene des Seins selbst als Konstruktion behauptet, als von Menschen bewirktes Aufeinanderfolgen von Ereignissen und Produkten, die so sprachlich wie existenziell sind, ohne dass herfür [[Bedingtheiten]] der [[Natur]]geschichte von Belang sind (siehe hierzu [[historischer Materialismus]]). | Eine Erklärung kann sich nicht aus einer [[Erzählung]] ergeben, weil dioes selbst jederzeit selbst schon eine verfasste [[Erklärung]] im Sinne der [[Aufklärung]] ist, die ihre instrumentele [[Vernunft]] zur Wohlfahrt eines [[Ganzen]] Zuasmmenhangs bestärken und bewahren will. Sie ist eine [[Darstellung]] einer [[Ereignisfolge]], die sich so aneinenaderreihen lässt, dass sie hierdurch ausdruckt. was darin schon vor aller Reflexion sich [[aufgekärt]] verstanden [[wissen]] will (siehe [[Wille]]). In den Sprach- und Sozialwissenschaften wurde der Begriff der Erzählung zu einem konstruktivistischen Verständnis von Geschichte überhaupt ausgeweitet. Damit wird die Ebene des Seins selbst als Konstruktion behauptet, als von Menschen bewirktes Aufeinanderfolgen von Ereignissen und Produkten, die so sprachlich wie existenziell sind, ohne dass herfür [[Bedingtheiten]] der [[Natur]]geschichte von Belang sind (siehe hierzu [[historischer Materialismus]]). | ||
Aktuelle Version vom 4. November 2025, 19:47 Uhr
Erzählungen sind Geschichten, in denen Zusammenhänge in ihrer inhaltlichen Folge berichtet, dargestelllt, vorgestellt oder bedacht werden, ganz gleich, ob sie diese nur Interpretieren, analysieren oder schlussfolgern, was darin wahr ist oder wahr sein könnte. Von daher wurde ein so genanntes Ende der Geschichte auch als ein Anfang mit vielen Erzählungen reflektiert - eine folgenschwere Aussage für die Wissenschaften und dem politischen Willen. Denn schon im Hier und Jetzt erscheinen die Ereignisse des Lebens in isolierten Notwendigkeiten und Freiheiten, die für sich den Sinn einer Vereinzelung, also des Sinn einer Isolation reflektieren und deren Formbestimmung somit bestärken. Eine Erzählung ist die Aufzählung prominenter Ereignisse, die als Abfolge des Erlebens zusammengestellt sind. Darin werden in bloßer Reihenfolge der Fakten isolierte Ereignisse aus zwischenmenschlichen Verhältnissen reflektiert (siehe hierzu auch Zahl), deren letzlich einziger Zusammenhang in ihrer Genealogie, in der Folge persönlicher Bezogenheiten aus dem zu ergründen ist, was hiervon in der Erinnerung oder der sprachlichen oder schriftlichen Übermittlung einer Geschichte vorliegt, einer Geschichte also, die aus ihrem Sein in der Form herausgetrennt wurde, wie sie eben vermittelbar ist, - z.B. als Bericht, Dichtung, Epik.
Um keine willkürliche Zusammenfügung oder Täuschung zu sein, beansprucht Erzählung die Darstellung eines Zusammenhangs von allem, was in der Aufzählung voneinander isoliert bleiben würde. Was also in den Zahlen der empirischen Wahrnehmung (z.B. Statistik) nebeneinander stünde, soll in der Erzählung als Beziehung von Grund und Folge und Ursache und Wirkung, als inneren Zusammenhang berichtet sein. Dessen Wahrheit beruht auf dem Sinn der Zusammenfügung vom Faktischem und dem Grund seiner empirischen Fortbestimmung im Lauf der Geschichte, z.B. als bestimmte Chronologie.
Eine Erklärung kann sich nicht aus einer Erzählung ergeben, weil dioes selbst jederzeit selbst schon eine verfasste Erklärung im Sinne der Aufklärung ist, die ihre instrumentele Vernunft zur Wohlfahrt eines Ganzen Zuasmmenhangs bestärken und bewahren will. Sie ist eine Darstellung einer Ereignisfolge, die sich so aneinenaderreihen lässt, dass sie hierdurch ausdruckt. was darin schon vor aller Reflexion sich aufgekärt verstanden wissen will (siehe Wille). In den Sprach- und Sozialwissenschaften wurde der Begriff der Erzählung zu einem konstruktivistischen Verständnis von Geschichte überhaupt ausgeweitet. Damit wird die Ebene des Seins selbst als Konstruktion behauptet, als von Menschen bewirktes Aufeinanderfolgen von Ereignissen und Produkten, die so sprachlich wie existenziell sind, ohne dass herfür Bedingtheiten der Naturgeschichte von Belang sind (siehe hierzu historischer Materialismus).